Microsoft USA startet Bau eines 48-Megawatt-Rechenzentrum-Campus in San José
2026-06-18 15:48
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de.wedoany.com-Bericht: Microsoft USA hat im Stadtteil Alviso von San José, Kalifornien, mit dem Bau eines 48-Megawatt-Rechenzentrum-Campus begonnen. Das Projekt befindet sich an der Adresse 1657 Alviso-Milpitas Road und wird nach Fertigstellung das erste eigene und selbst betriebene Rechenzentrum von Microsoft in San José sein. Es dient in erster Linie der Unterstützung des wachsenden Bedarfs an Cloud-Computing, Künstlicher Intelligenz und digitalen Diensten.

Das Bauprojekt wird von HITT Contracting durchgeführt. Die geplante Kapazität des Rechenzentrums in der ersten Phase beträgt 48 Megawatt. Während der Bauphase werden voraussichtlich rund 600 Arbeitsplätze im Baugewerbe geschaffen, nach der Inbetriebnahme entstehen etwa 100 Dauerarbeitsplätze. Nach dem aktuellen Bauplan soll der Rechenzentrum-Campus voraussichtlich im Jahr 2028 fertiggestellt sein.

Aus den grundlegenden Projektinformationen geht hervor, dass das Gelände des Rechenzentrum-Campus etwa 64 Acres umfasst. Laut Projektinformationen der California Energy Commission umfasst die Planung des Rechenzentrums in San José zwei eingeschossige Rechenzentrumsgebäude mit einer Gesamtgrundfläche von etwa 396.914 Quadratfuß sowie zugehörige Verwaltungs- und Rechenzentrumsflächen. Das Projekt hat bereits die erforderlichen Genehmigungen erhalten. Microsoft erwarb das Grundstück im Jahr 2017 und trieb anschließend schrittweise die Planung, Genehmigungen und Bauvorbereitungen voran.

San José liegt im Kerngebiet des Silicon Valley, wo die Nachfrage von Cloud-Computing- und KI-Unternehmen nach Rechenzentrums-Infrastruktur kontinuierlich steigt. Der Bau eines eigenen Rechenzentrums durch Microsoft vor Ort bedeutet, dass sich seine Cloud-Service-Infrastruktur in Kalifornien weiter in Richtung hoher Rechenleistung, hoher Zuverlässigkeit und langfristigem Betrieb entwickelt. Mit dem wachsenden Bedarf an KI-Modelltraining, Inferenzdiensten, Unternehmens-Cloud-Anwendungen und Datenspeicherung ist die Rechenzentrumskapazität zu einem entscheidenden Faktor in der Infrastrukturplanung großer Technologieunternehmen geworden.

Das Projekt betrifft auch begleitende Themen wie Energie, Wasserverbrauch und Auswirkungen auf die Gemeinde. Lokale Projektinformationen zeigen, dass der Campus mit Stromversorgungs- und Notstromaggregaten ausgestattet wird, um die Betriebskontinuität des Rechenzentrums bei Stromausfällen oder hoher Auslastung zu gewährleisten. Öffentlich zugängliche Informationen auf lokaler Ebene erwähnen zudem, dass das Projekt für die Kühlung recyceltes Wasser verwenden und in Kombination mit erneuerbaren Energien arrangiert wird, um die Belastung der lokalen Ressourcen und des Stromnetzes zu verringern.

Für Microsoft ist das Rechenzentrum in San José nicht nur der Bau eines einzelnen Campus, sondern auch ein neuer Knotenpunkt in seinem Cloud-Infrastrukturnetzwerk an der Westküste der USA. Die nächsten Schwerpunkte des Projekts werden auf Baufortschritt, Stromversorgungsanschluss, Kühlsystemen, Geräteinstallation und Betriebsvorbereitung liegen. Wenn das Projekt wie geplant im Jahr 2028 abgeschlossen wird, wird Microsoft in San José eine direktere Rechenzentrumsbetriebsfähigkeit aufbauen und eine grundlegende Unterstützung für Cloud-Computing- und KI-Dienste in der Region und Umgebung bieten.

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