Südkoreas SK Group baut KI-Rechenzentrum-Testplattform in den USA auf
2026-06-18 10:37
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de.wedoany.com-Bericht: Die SK Group treibt den Bau einer Testplattform für KI-Rechenzentren im US-Bundesstaat Kalifornien voran. Das Grundstück wurde bereits von SK Hynix erworben, um eigene Erfahrungen in Design und Betrieb zu sammeln.

SK-Konzernchef Choi Tae-won hält eine Grundsatzrede (Foto = Korea Chamber of Commerce and Industry)

SK erwarb das Grundstück in Kalifornien im vergangenen Monat, um die Testplattform aufzubauen. SK Hynix übernahm die Finanzierung des Grundstückskaufs, während Tochtergesellschaften wie SK AX, SK Telecom und SK Broadband bereits an der Diskussion über die Architektur beteiligt sind. Der Kaufpreis beträgt rund 30 Milliarden Won. Es ist jedoch noch nicht bestätigt, ob es sich um dasselbe Grundstück handelt wie das Gebäude in der Optical Road im Süden von San Jose, das SK Hynix America kürzlich für 72,8 Milliarden Won erworben hat. Branchenkreisen zufolge hat Konzernchef Choi Tae-won entschieden, dass die SK Group über baubezogene Tochtergesellschaften sowie Speicherhalbleiter für Rechenzentren verfügt und daher in der Lage ist, den Bau und Betrieb selbst durchzuführen, und entsprechende Anweisungen erteilt.

Der Plan für die Testplattform gilt als nächster Schritt der SK Group im Zusammenhang mit dem KI-Rechenzentrumsprojekt in Ulsan. Das Ulsan-Projekt ist ein großes KI-Rechenzentrum, das SK in Zusammenarbeit mit Amazon Web Services im nationalen Industriepark Mipo errichtet. Ziel ist es, bis 2029 eine Kapazität von 100 MW zu erreichen und mehr als 60.000 Grafikprozessoren einzusetzen. In diesem Projekt ist SK Telecom für die Entwicklung von KI-Lösungen und die globale Zusammenarbeit verantwortlich, während SK Broadband den Bau des Rechenzentrums übernimmt. Letztere hat das Emissionsvolumen von Unternehmensanleihen von 110 Milliarden Won auf 160 Milliarden Won erhöht.

Es bleibt ungewiss, wie viel Design- und Betriebserfahrung durch das Ulsan-Projekt gewonnen werden kann. Globale Cloud-Dienstleister betrachten Standortwahl, Strom- und Kühldesign, Serverbereitstellung, Betriebsautomatisierung und Fehlerbewältigungssysteme als interne Kernkompetenzen. Für Partner ist es schwierig, durch Investitionen oder Bauarbeiten direkt relevantes Know-how zu übertragen. Branchenkenner weisen darauf hin, dass die US-Testplattform zum Prüfstein dafür wird, ob SK seine Bau-, Kommunikations- und Halbleiterfähigkeiten zu einem KI-Infrastruktur-Geschäft integrieren kann.

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