de.wedoany.com-Bericht: Der indische Wirtschaftsmagnat und derzeitige Vorsitzende von Vodafone Idea (Vi), Kumar Mangalam Birla, hat kürzlich öffentliche Kommentare zu den Aussichten des Unternehmens abgegeben. Er wies darauf hin, dass die interne Umstrukturierung bereits begonnen habe und das Unternehmen mit Disziplin und Entschlossenheit Prioritäten wie Betrieb, Kundenservice und Netzausbau vorantreibe.

In seinen Ausführungen erklärte Birla, dass schwierige Zeiten nicht von Dauer seien und widerstandsfähige Unternehmen die Krise überstehen könnten – eine Aussage, die für Vodafone Idea besonders relevant ist. Er erwähnte, dass die Erträge aus den kontinuierlichen Investitionen in die Netzinfrastruktur und deren Ausbau zunehmend sichtbar würden und das Unternehmen nun zuversichtlich in die Zukunft blicken könne. Analysten zufolge steht Birlas veränderte Haltung im Zusammenhang mit der staatlichen Rettungsaktion. Nachdem die Regierung erhebliche Erleichterungen bei den ausstehenden Zahlungen für die bereinigten Gesamteinnahmen (AGR) gewährt hatte, sah Birla eine Chance für das Comeback des Unternehmens und übernahm daher erneut den Vorsitz.
Die Aditya Birla Group (ABG) investiert 47,3 Milliarden Rupien in das Telekommunikationsunternehmen, was den Anteil der Gründer am Unternehmen erhöhen wird. Marktbeobachter weisen darauf hin, dass diese Investition ein Signal an den Kapitalmarkt senden soll: Nur wenn die Gründer zuerst eigenes Kapital einsetzen, kann der Markt dem Unternehmen eine anschließende Finanzierung gewähren. Die Banken hingegen lassen sich nicht leicht davon überzeugen, Vodafone Idea Geld zur Verfügung zu stellen, da das Unternehmen selbst nach der Rettungsaktion in den nächsten drei Jahren über 490 Milliarden Rupien zahlen muss – 70 Milliarden im ersten, 150 Milliarden im zweiten und 270 Milliarden im dritten Jahr.
Obwohl der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer (ARPU) des Unternehmens steigt, bleibt der Gesamtumsatz nahezu unverändert, da das Unternehmen weiterhin Kunden verliert. Gleichzeitig hat sich das Wachstum der 4G- und 5G-Nutzer noch nicht wie erwartet beschleunigt, sodass das Unternehmen weiterhin unter erheblichem Druck steht.
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