Norwegens Equinor plant bis 2030 eine Tagesproduktion von 2,3 Millionen Barrel Öläquivalent
2026-06-18 15:54
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de.wedoany.com-Bericht: Der norwegische Energiekonzern Equinor hat ein neues Ziel ausgegeben: Bis zum Ende dieses Jahrzehnts soll die Tagesproduktion auf 2,3 Millionen Barrel Öläquivalent gesteigert werden. Um dieses Produktionsziel zu erreichen, plant das Unternehmen, die Investitionen in Öl und Gas zu erhöhen und seine Aktivitäten auf dem norwegischen Festlandsockel sowie auf internationalen Märkten auszuweiten.

Im Rahmen des Kapitalmarkttags 2026 hat Equinor seinen Investitionsfahrplan vorgestellt. Demnach wird das Unternehmen im Jahr 2027 zusätzlich 1 Milliarde US-Dollar (etwa 9,49 Milliarden Norwegische Kronen) bereitstellen, die speziell für Öl- und Gasentwicklungsprojekte mit potenziell hohen Renditen vorgesehen sind. Für den Zeitraum 2028 bis 2030 rechnet Equinor mit jährlichen Gesamtkapitalausgaben zwischen 11 und 13 Milliarden US-Dollar, wovon etwa 60 % in den norwegischen Festlandsockel, 30 % in das internationale Öl- und Gasgeschäft und die restlichen 10 % in Stromprojekte fließen sollen. Um die Produktion und die Reserven langfristig stabil zu halten, plant das Unternehmen, kontinuierlich sechs bis acht Anbindungsprojekte voranzutreiben, gleichzeitig die Explorationsbemühungen zu verstärken und aktiv nach neuen Ressourcenmöglichkeiten zu suchen.

Der Konzernpräsident und CEO Anders Opedal erklärte, dass die Energienachfrage weiter steige und Equinor eine einzigartige Position bei der Bereitstellung zuverlässiger Energie habe. Er wies darauf hin, dass das Unternehmen bis 2030 mehr Energie liefern und gleichzeitig den Cashflow und die Kapitalrendite steigern werde. Der Kern dieser Strategie liege darin, den Wert der Ressourcen auf dem norwegischen Festlandsockel zu maximieren, im internationalen Öl- und Gasgeschäft gezielt zu wachsen, ein wettbewerbsfähiges Stromgeschäft aufzubauen und die Rendite durch Handel und Marktoptimierung zu steigern. Opedal erwähnte zudem, dass Equinor seit 25 Jahren als börsennotiertes Unternehmen bestehe und die Gesamtrendite für die Aktionäre bei fast 1.800 % liege.

Im Bereich der Aktionärsrenditen hat Equinor beschlossen, das Aktienrückkaufprogramm für 2026 auf 3 Milliarden US-Dollar zu verdoppeln und ab 2027 auf einen besser vorhersagbaren jährlichen Rückkaufrahmen umzustellen. Die Produktionsplanung des Unternehmens zeigt, dass die tägliche Öl- und Gasproduktion bis 2030 um 150.000 Barrel Öläquivalent steigen wird, wovon etwa 100.000 Barrel Öläquivalent vom norwegischen Festlandsockel stammen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Tagesproduktion auf dem norwegischen Festlandsockel voraussichtlich bei etwa 1,35 Millionen Barrel Öläquivalent liegen, bis 2035 soll sie auf 1,3 Millionen Barrel Öläquivalent angepasst werden. Im internationalen Segment erwartet Equinor im gleichen Zeitraum eine Produktionssteigerungsrate von 30 %, was einer Tagesproduktion von etwa 950.000 Barrel Öläquivalent entspricht. Darüber hinaus rechnet das Unternehmen im Strombereich damit, dass die Stromerzeugung bis 2030 die Marke von 20 Terawattstunden überschreiten wird, wobei dieser Zuwachs hauptsächlich aus Projekten im Bau stammt.

In Bezug auf die finanziellen Erwartungen prognostiziert Equinor für den Zeitraum 2025 bis 2030 einen Anstieg des operativen Cashflows nach Steuern um 30 %. Zwischen 2026 und 2030 wird nach Abzug der Kapitalausgaben und Leasingzahlungen ein gesamter freier Cashflow von über 40 Milliarden US-Dollar erwartet. Das Unternehmen hat sich zudem das Ziel gesetzt, zwischen 2026 und 2030 eine durchschnittliche Kapitalrendite von über 15 % zu erzielen, und plant, die jährliche Wachstumsrate der vierteljährlichen Bardividende pro Aktie bei über 5 % zu halten.

In einem weiteren Arbeitsfortschritt hat Equinor gemeinsam mit seinen Partnern ConocoPhillips, Petoro und Vår Energi unterhalb des Heidrun-Feldes in der Norwegischen See die Bohrung eines Nicht-Produktionsbrunnens im Bereich Heidrun Cellar SE abgeschlossen. Dieser Brunnen mit der Nummer 6507/8-D-4 CH befindet sich im Produktionslizenzblock 124, etwa 240 Kilometer westlich von Sandnessjøen. Die Lizenz wurde in der 10. B-Runde im Jahr 1986 vergeben, und dieser Brunnen ist der zehnte Wildcat-Brunnen in dieser Lizenz. Die Bohrarbeiten wurden von der Bohrinsel Transocean Encourage durchgeführt.

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