Brasilianisches Kommunikationsministerium investiert 39,1 Millionen Real zur Erweiterung der Mobilfunkabdeckung im ländlichen Raum von Juazeiro
2026-06-19 11:44
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de.wedoany.com-Bericht: Das brasilianische Kommunikationsministerium hat Investitionen in Höhe von 39,1 Millionen Real angekündigt, um im ländlichen Raum der Stadt Juazeiro im Bundesstaat Bahia 23 neue Mobilfunkbasisstationen zu errichten und damit 24 ländliche Gebiete mit Mobilfunk- und Internetabdeckung zu versorgen. Die Stadt wird zum wichtigsten Investitionsziel des Ausbauplans für ländliche Telefonie in Bahia.

Nach Angaben des Ministeriums sollen diese Mittel den Zugang der ländlichen Bevölkerung zu Telekommunikationsdiensten verbessern und eine stärkere Konnektivität für Bildung, Gesundheit, Produktionstätigkeiten und Kommunikation bieten. Das Ministerium betonte: „In dieser Stadt konzentriert sich die höchste Investitionssumme des Telefonieplans für den ländlichen Raum in Bahia.“ Die Ankündigung erfolgte während eines Besuchs des brasilianischen Kommunikationsministers Frederico de Siqueira Filho in Juazeiro. Der Minister erklärte: „Unser Engagement gilt der digitalen Transformation, die allen Brasilianern zugutekommen soll, unabhängig davon, wo sie leben. Diese Investitionen in Juazeiro bedeuten mehr Internet, mehr Zugang zu Informationen, mehr Lern-, Arbeits- und Einkommensmöglichkeiten für die Bewohner ländlicher Gebiete.“

Die Investition ist Teil des bundesweiten Ausbauplans für die Mobilfunkabdeckung im ländlichen Raum. Im Bundesstaat Bahia hat das Ministerium bereits in 37 Städten 81 Mobilfunkmasten installiert. Die Gesamtinvestitionen auf Landesebene belaufen sich auf 137,7 Millionen Real, von denen 74,8 Millionen Real bereits ausgegeben wurden und 62,9 Millionen Real für eine neue Phase des Plans bis Ende dieses Jahres vorgesehen sind.

Neben dem Ausbau der mobilen Infrastruktur erhalten Juazeiro und Paulo Afonso nun über das brasilianische Digitalprogramm neue digitale Kanäle der brasilianischen Kommunikationsgesellschaft und des Legislativnetzwerks. In Juazeiro beliefen sich die Bundesinvestitionen für den Aufbau dieses Systems auf rund 885.000 Real; in Paulo Afonso auf rund 590.000 Real. Das brasilianische Kommunikationsministerium gab an, dass diese Maßnahme den Zugang der Bevölkerung zu Bildungs-, Kultur-, Institutions- und Informationsprogrammen über digitale offene Signale erweitert.

Im Rahmen dieser Reise kündigte das Ministerium außerdem zusätzliche 650.000 Real für das Computer-Renovierungszentrum der Bundesuniversität des São-Francisco-Tals an, das seit zehn Jahren in Betrieb ist. Das Zentrum ist für die Renovierung von Computern im Rahmen des Programms „Computer für Inklusion“ zuständig und hat seit seiner Gründung 3.266 Computer an 376 digitale Inklusionspunkte verteilt sowie 6.972 Personen geschult. Auch das Bildungsrobotikprojekt macht Fortschritte; es hat bereits Investitionen von über 2,5 Millionen Real erhalten, um in Juazeiro, Campo Formoso (Bahia) und São Raimundo Nonato (Piauí) Labore sowie ein mobiles Labor zu errichten. Es wird erwartet, dass 50 Fachlehrkräfte ausgebildet und 1.500 Zertifikate ausgestellt werden.

Das Ministerium gab an, dass der Bundesstaat Bahia im Rahmen der von ihm durchgeführten Programme für digitale Inklusion und Konnektivität Investitionen in Höhe von insgesamt rund 262,3 Millionen Real erhalten hat. Zu den wichtigsten Programmen gehören: 123,9 Millionen Real für das Programm „Vernetzte Schulen“; 74,8 Millionen Real wurden bereits für den Ausbau des ländlichen Mobilfunks ausgegeben; 62,9 Millionen Real sind für eine neue Phase des ländlichen Telefonieplans vorgesehen; 700.000 Real für das Programm „Computer für Inklusion“. Im Bildungsbereich hat das Programm „Vernetzte Schulen“ bereits 9.424 Schulen in Bahia erreicht, mit Investitionen von 148,8 Millionen Real, von denen rund 197.000 Schüler profitieren. In Juazeiro wurden bereits 145 Schulen an das Netz angeschlossen, was rund 53.000 Schülern zugutekommt. Das Programm „Computer für Inklusion“ hat im Bundesstaat 3.848 renovierte Computer an 482 digitale Inklusionspunkte in 141 Städten geliefert; zudem haben 591 Teilnehmer eine Zertifizierung für technische Schulungskurse erhalten.

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