Erste Bauphase des Agrarproduktterminals Danzig in Polen abgeschlossen – Lagerkapazität von 30.000 Tonnen
2026-08-04 11:19
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de.wedoany.com-Bericht: Die erste Bauphase des Agrarproduktterminals Danzig (GAT) wurde in Polen abgeschlossen. Das Projekt zielt darauf ab, die Getreideumschlag- und Lagerkapazitäten des Hafens Danzig zu erhöhen. Das Polnische Schifffahrtsamt meldete diesen Fortschritt auf seiner Website und erläuterte, dass die Investition in zwei Phasen unterteilt ist. Die erste Phase ist gerade abgeschlossen, in der zweiten Phase werden Silos errichtet und die Infrastruktur erweitert, mit einer geplanten Fertigstellung im Jahr 2029.

In der ersten Bauphase wurde am Szczecin-Kai ein Flachlager errichtet, das eine Fläche von fast 6.500 Quadratmetern umfasst, eine Lagerkapazität von 30.000 Tonnen und eine Güterumschlagkapazität von 500.000 Tonnen bietet. Die Anlage kann täglich bis zu 120 Fahrzeuge abfertigen, mit einer täglichen Güterumschlagkapazität von 8.000 Tonnen.

In der zweiten Bauphase ist geplant, am Wiślane-Kai einen Komplex aus 24 Flachbodensilos zu errichten, der mit hochgradig automatisierten Güterumschlagsystemen ausgestattet wird. Diese Infrastruktur wird in der Lage sein, Güter zu verwalten, die per Schiff, Schiene und Straße transportiert werden, unter Berücksichtigung von Umwelt- und Sozialaspekten. Die eingesetzten technologischen Lösungen zielen darauf ab, Emissionen zu reduzieren, das Risiko von Bränden und Explosionen zu minimieren und die Qualität der gelagerten Produkte zu verbessern. Nach Abschluss der Arbeiten wird sich die Gesamtlagerkapazität des GAT auf 150.000 Tonnen erhöhen.

Arkadiusz Marchewka, Staatssekretär im polnischen Infrastrukturministerium, erklärte, dass diese strategische Investition nicht nur das Exportpotenzial Polens stärke, sondern vor allem die Ernährungssicherheit erhöhe. Er betonte, dass moderne Häfen nicht nur auf Wirtschaft oder Energie ausgerichtet seien, sondern auch auf militärische und Ernährungssicherheit, in die Polen derzeit Rekordinvestitionen tätige.

Marchewka wies außerdem darauf hin, dass das Terminal zu 100 % in polnischem Besitz sei und von der Firma Port Gdanski Eksploatacja gebaut werde, die zur Hafenbehörde Danzig AG gehöre und somit ebenfalls im Eigentum des Staates stehe. Er erklärte, dass man parallel zum Abschluss der ersten Investitionsphase die nächste Phase starte, nämlich den Bau einer Reihe von Silos, um die Güterumschlagkapazität weiter zu erhöhen. Das Projekt werde in Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftsministerium und dem Ministerium für Staatsschätze durchgeführt, um durch diese Synergie wichtige Wirtschaftssektoren zu unterstützen und nationale Ziele zu erreichen.

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