Französisches Unternehmen Sopra Steria erhält Level 2 des Labels „Verantwortungsvolle Digitalisierung“
2026-06-21 11:40
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de.wedoany.com-Bericht: Sopra Steria hat vom Institut für verantwortungsvolle Digitalisierung (Institute for Responsible Digital) das Label „Verantwortungsvolle Digitalisierung“ der Stufe 2 (Level 2 Responsible Digital Label) erhalten, die höchste Auszeichnung des Instituts. Die Beratungs- und Systemintegrationssparte sowie die Konzernfunktionen des europäischen Technologieunternehmens wurden ausgezeichnet, was sein langjähriges Engagement für verantwortungsvolle Digitalpraktiken belegt.

Sopra Steria ist bestrebt, ökologische, soziale und ethische Aspekte in seine Geschäftsabläufe zu integrieren. Verantwortungsvolle Digitalpraktiken werden als dreifacher Hebel für eine nachhaltige Transformation betrachtet, der den täglichen Betrieb, die Mitarbeiterpraktiken und die kundenorientierten digitalen Dienstleistungen umfasst. Vor dem Hintergrund der beschleunigten Entwicklung der Künstlichen Intelligenz wird die Steuerung der multidimensionalen Auswirkungen digitaler Technologien zu einem entscheidenden Thema für die Widerstandsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Der Konzern hat seine europäische Positionierung weiter gefestigt, indem er einen Verantwortlichen für verantwortungsvolle Digitalisierung ernannt und die entsprechenden Initiativen auf neue Einheiten ausgeweitet hat.

Dieses Konzept spiegelt sich in der Integration von Nachhaltigkeitskriterien in das Design digitaler Dienstleistungen wider. Sopra Steria orientiert sich bei der Ökodesign-Praxis am „Allgemeinen Rahmen für das Ökodesign digitaler Dienstleistungen“ (RGESN) und legt Wert auf die Reduzierung des IT- und Energieverbrauchs sowie die Verlängerung der Nutzungsdauer von Endgeräten. Der Konzern hat zwei auf Open-Source-Technologien basierende Bewertungstools entwickelt, eines für das Ökodesign von KI-Modellen und ein weiteres zur Bewertung der Umweltauswirkungen des gesamten Informationssystems.

Verantwortungsvolle Digitalpraktiken haben auch zur Optimierung der Infrastruktur und zur Aufnahme von Nachhaltigkeitsanforderungen in die IT-Beschaffung beigetragen. Im Bereich der Standardisierung haben diese Praktiken zur Entwicklung europäischer technischer Standards für sparsame KI (CEN-CENELEC) beigetragen. Bis Ende 2025 wurden bereits über 10.000 Mitarbeiter in den Prinzipien des Ökodesigns geschult oder für diese sensibilisiert.

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