HPE aus den USA bringt gemeinsam mit NVIDIA unternehmensorientierte KI-Agenten-Lösungen auf den Markt
2026-06-21 15:41
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de.wedoany.com-Bericht: HPE hat kürzlich eine Reihe neuer Lösungen für unternehmensorientierte KI-Agenten vorgestellt, die Kunden dabei helfen sollen, KI unter höheren Sicherheits-, Kontroll- und Governance-Standards in die Produktion zu bringen. Diese Lösungen ermöglichen es der HPE AI Factory with NVIDIA, sich an die neue Phase der KI-Entwicklung anzupassen, in der Systeme innerhalb eines festgelegten Kontrollrahmens selbstständig agieren, weiterentwickeln und zusammenarbeiten können.

HPE und NVIDIA treiben KI-Agenten in die Produktionsumgebung

Antonio Neri, Präsident und CEO von HPE, betonte, dass der Weg zu einer autonomer werdenden KI eine völlig neue Architektur erfordere, um eine sichere Ausführung, verantwortungsvolle Governance und effiziente Skalierung zu gewährleisten. Aus diesem Grund bieten HPE und NVIDIA gemeinsam End-to-End-KI-Lösungen an, die Kunden einen reibungslosen und kontrollierten Übergang von der Experimentierphase in die Produktionsphase ermöglichen.

Jensen Huang, Gründer und CEO von NVIDIA, wies darauf hin, dass alle Ebenen des Computing-Stacks für das Zeitalter der KI-Agenten umgestaltet werden. Durch die Zusammenarbeit mit HPE entstehe eine KI-Fabrik, die auf NVIDIAs Vera CPU, beschleunigter Infrastruktur und Sicherheitssoftware basiert, mit dem Ziel, Unternehmensdaten in intelligente Aktionen umzuwandeln.

Unternehmen aus verschiedenen Branchen erkunden das Potenzial von KI-Agenten in groß angelegten Produktionsumgebungen, um Prozesse zu automatisieren und die Entscheidungsqualität zu verbessern. Um diesen Prozess zu vereinfachen, stellt HPE Technologien bereit, die die Einführung erleichtern, die Sicherheit erhöhen und die Leistung verbessern.

HPE Private Cloud AI, eine gemeinsam mit NVIDIA entwickelte Komplettlösung, bietet neue Funktionen für die zuverlässige Bereitstellung von KI-Agenten mit mehr Kontrolle, Transparenz und Effizienz. Zu den Highlights gehört die Nutzung des NVIDIA Agent Toolkit (einschließlich offener Modelle wie NVIDIA Nemotron sowie Tools wie NemoClaw und OpenShell), das als eine Art „Betriebssystem" für KI-Agenten fungiert. Dies ermöglicht die Überwachung des Agentenverhaltens, die Anwendung von Richtlinien und die Reduzierung von Bereitstellungsrisiken.

Die Lösung basiert auf dem HPE ProLiant Compute DL394 Gen12 Server mit NVIDIA Vera CPU, der für KI- und datenintensive Verarbeitung optimiert ist und erweiterte Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen integriert. Darüber hinaus kann die HPE Zerto Software anomales Verhalten von Agenten erkennen und einen kontinuierlichen Datenschutz initiieren. Ebenfalls enthalten sind sichere lokale Protokolle, die die Genehmigung von KI-Modellen und -Tools unter einer zentralen Governance-Richtlinie erleichtern.

Da Daten in KI-Projekten von entscheidender Bedeutung sind und oft einen Engpass darstellen, kann HPE Private Cloud AI unstrukturierte Daten innerhalb weniger Minuten in einsatzbereite KI-Pipelines umwandeln. Mit HPE Alletra Storage MP X10000 werden Metadaten und Governance-Richtlinien automatisch angewendet, wodurch die tokenbezogenen Antwortzeiten um bis zu 20-mal verkürzt werden.

Die Plattform steigert zudem die Betriebseffizienz, indem sie durch optimierte Prompt-Verarbeitung den Tokendurchsatz um bis zu 20 % erhöht. Gleichzeitig erweitert die HPE Data Fabric Software den Datenzugriff für Agentenflüsse, einschließlich der Unterstützung des Model Context Protocol in Apache Airflow sowie einer unternehmensweiten KI-Bestandsliste, die verteilte Daten mit Metadaten anreichert. Darüber hinaus wird eine eigenständige Version angeboten, die die Bereitstellung auf HPE ProLiant Servern vereinfacht.

In Bezug auf Kosten und Skalierbarkeit ermöglicht die Lösung die Kontrolle der Token-Ausgaben, maximiert die GPU-Auslastung und ermöglicht eine effiziente Skalierung. Zu den neuen Funktionen gehören ein einheitliches Modell-Gateway, eine dynamische Workload-Priorisierung und Multi-Node-Inferenz mit bis zu 256 GPUs. Gleichzeitig wird eine sichere Modellfeinabstimmung (einschließlich NVIDIA Nemotron) über NVIDIA NeMo ermöglicht.

HPE hat auch die Sicherheit seiner HPE AI Factory und HPE Sovereign AI Factory Lösungen verstärkt. Neue Funktionen umfassen die Integration von NVIDIA Confidential Computing. Diese Technologie schützt Laufzeitmodelle und Daten durch Verschlüsselung und kryptografische Nachweise, stellt die Vertrauenskette für Hardware, Software und Daten sicher und erfüllt spezifische regionale oder branchenspezifische regulatorische Anforderungen.

Darüber hinaus ermöglichen Technologien wie NVIDIA BlueField und NVIDIA DOCA eine Zero-Trust-Architektur, Echtzeit-Bedrohungserkennung und Netzwerkverschlüsselung, die Workloads, Agenten und Daten schützen, ohne die Leistung zu beeinträchtigen.

In der Infrastruktur werden die HPE AI Factory und ihre souveränen Versionen fortschrittliche NVIDIA-Komponenten wie die RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition GPU, Ethernet Spectrum-X, BlueField-3 DPU und ConnectX-8 SuperNIC einsetzen. Basierend auf der NVIDIA-Referenzarchitektur deckt die Lösung den gesamten Prozess von der Entwicklung bis zur großflächigen Bereitstellung ab und integriert Software wie NVIDIA AI Enterprise sowie Lösungen von Partnern des HPE Unleash AI Ökosystems.

Schließlich hat HPE sein Portfolio um leistungsstarke neue Systeme erweitert, darunter das NVIDIA Vera Rubin NVL72 by HPE, den HPE Compute XD700 mit NVIDIA HGX Rubin NVL8, das HPE Cray Supercomputing GX240 Blade mit NVIDIA Vera CPU und den HPE Cray Supercomputing GX5000 mit Unterstützung für NVIDIA Quantum-X800 InfiniBand.

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