de.wedoany.com-Bericht: Anthropic hat bestätigt, dass das Unternehmen eigene KI-Chips entwickeln wird und plant, Hardware und Modelle gemeinsam zu designen, um den Betrieb seiner Claude-Technologie schneller und effizienter zu gestalten. Diese Nachricht wurde zunächst von Business Insider veröffentlicht, anschließend bestätigte Anthropic die entsprechenden Pläne gegenüber dem Technologiemedium TechCrunch.

Hinweise auf eine Zusammenarbeit im Bereich der Chipfertigung gab es bereits zuvor. The Information berichtete im vergangenen Monat, dass Anthropic Gespräche mit Samsung führt, um dieses als potenziellen Auftragsfertiger für solche Chips zu gewinnen.
Vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage nach Claude hat Anthropic diese Entscheidung getroffen. Derzeit sichern sich KI-Unternehmen so viele AI-Infrastrukturgeschäfte wie möglich; Anthropic hat bereits Vereinbarungen mit Amazon Web Services (AWS), Google, Nvidia und AMD getroffen, um AI-Computing-Hardware zu erhalten. Um jedoch wirklich zu skalieren und das bestehende Nachfrageniveau zu bedienen, reicht es offensichtlich nicht aus, sich nur auf externe Lieferanten zu verlassen.
Anthropic ist nicht das erste KI-Unternehmen, das den Weg eigener Chipentwicklung einschlägt. Im Juni dieses Jahres veröffentlichte OpenAI den von Broadcom gefertigten Jalapeño-Chip, der speziell für Inferenz-Workloads entwickelt wurde. Google DeepMind verlässt sich seit langem auf die TPU-Chips von Alphabet, um KI-Modellen Rechenleistung bereitzustellen; Meta hat derweil an der Entwicklung seines eigenen MTIA-Beschleunigers für KI-Workloads gearbeitet.
Um die Pläne für eigene Chips voranzutreiben, hat Anthropic Stellenausschreibungen veröffentlicht und sucht derzeit Ingenieure mit Erfahrung im Chipdesign für sein „Custom Chip Team“.





















