Finnisches Unternehmen Posiva schließt Installationstest für Endlagerbehälter in Originalgröße ab
2026-06-22 10:23
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de.wedoany.com-Bericht: Das finnische Unternehmen Posiva hat einen weiteren Fortschritt bei den Vorbereitungen für die endgültige Entsorgung abgebrannter Brennelemente erzielt. In dieser Woche führte das Unternehmen erstmals einen Installationstest in Originalgröße für den Endlagerbehälter und die Bentonit-Pufferblöcke durch. Bei diesem Test wurde der Behälter in die Pufferstruktur innerhalb der Einlagerungskaverne eingebaut, jedoch ohne abgebrannte Brennelemente im Inneren.

Juha Riihimäki, Technischer Leiter bei Posiva, erklärte, dass der Installationstest auf Anhieb erfolgreich verlief. Dies sei ein wichtiger Schritt des Unternehmens hin zum tatsächlichen Endlagerbetrieb, da die sichere und planmäßige Installation des Endlagerbehälters unmittelbar mit der langfristigen Entsorgungssicherheit sowie der Erfüllung regulatorischer Anforderungen zusammenhänge. Vor Erhalt der Betriebsgenehmigung müsse das Unternehmen nachweisen, dass der Installationsprozess des Endlagerbehälters sicher und zuverlässig sei; dies werde durch weitere Tests fortgesetzt.

Eero Väisänen, Projektleiter für die Baustellenüberwachung, erklärte, dass dies der erste Einsatz von Bentonit bei der Installation eines Endlagerbehälters und der Puffervorrichtung in Originalgröße sei. Der gleiche Ablauf werde auch bei der tatsächlichen Endlagerung angewendet. Durch diesen Test habe das Team zudem bestätigt, dass die relevanten Systeme und Steuerungen wie geplant zusammenarbeiten.

Nach Abschluss des Installationstests wurde das für den Behältertransport und die Installation verwendete Fahrzeug KSAA (Behältertransport- und Installationsfahrzeug) zur untertägigen Endlageranlage gebracht und dort weiteren Tests unterzogen. Die KSAA ist eines der technisch anspruchsvollsten Geräte in der Endlageranlage und die letzte wichtige Produktionsanlage, die sich bei Posiva noch in der Fertigungs- und Inbetriebnahmephase befindet.

Bei den untertägigen Tests konzentrierte sich das Team auf den Behältertransport im Empfangsbereich sowie auf die automatischen Funktionen des Geräts, die Fernverbindung, Navigation und präzise Positionierung. Väisänen betonte, dass diese Tests für das Risikomanagement von entscheidender Bedeutung seien, da die Installationsgenauigkeit des Endlagerbehälters etwa 5 Millimeter betrage und alle Komponenten zuverlässig funktionieren müssten.

In den kommenden Wochen wird das KSAA-Fahrzeug noch abschließenden Oberflächentests unterzogen. Planmäßig soll es in der zweiten Jahreshälfte offizielle Inbetriebnahmetests in der Tiefe des Olkiluoto-Gesteins durchführen.

Väisänen erklärte, dass die Arbeiten in dieser Woche reibungslos und sogar über den Erwartungen verliefen. Der Installationstest der Puffervorrichtung in Originalgröße sei erfolgreich gewesen, die KSAA sei problemlos unter Tage gelangt, und die Behälterhandhabungstests seien planmäßig vorangeschritten. Diese Erfolge seien das Ergebnis tausender Arbeitsstunden und jahrelanger Bemühungen des Teams; er dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz.

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