de.wedoany.com-Bericht: Die Republik Sacha (Jakutien) hat durch eine aktualisierte Strategie zur sozioökonomischen Entwicklung das Ziel formuliert, bis 2036 eine jährliche Goldproduktion von 70 Tonnen und eine Kohleförderung von 65 Millionen Tonnen zu erreichen. Das Strategiedokument wurde auf der 19. Plenarsitzung des Il Tumen verabschiedet, mit einem Zieljahr bis 2032, einer langfristigen Perspektive bis 2036 und einer Vision bis 2050.
Laut Planung soll die Goldproduktion der Republik bis 2032 65 Tonnen und die Kohleförderung 60 Millionen Tonnen betragen. Im Jahr 2025 förderte Jakutien 56,9 Tonnen Gold und 51,6 Millionen Tonnen Kohle. Im Vergleich zu 2025 müsste die Goldproduktion der Republik bis 2032 um 14 % und die Kohleförderung um 19 % steigen; bis 2036 müssten beide Produktionsmengen um 23 % bzw. 30 % zulegen.
Die Strategie legt auch ein Produktionssteigerungsziel für Seltenerdmetalle fest: Bis 2032 soll die Produktion 5.000 Tonnen und bis 2036 5.500 Tonnen erreichen.
Um den Strombedarf der Industrie- und Bergbauunternehmen zu decken, plant Jakutien, die gesamte installierte Stromerzeugungskapazität bis 2036 auf 2.418,2 Megawatt zu erhöhen. Mehr als 25 % des Stromverbrauchs der Republik entfallen auf den Bergbau. Um dieses Ziel zu erreichen, werden vor Ort die Wärmekraftwerke Nowolenskaja und Süd-Jakutien gebaut, veraltete Stromerzeugungsanlagen in dezentralen Versorgungsgebieten durch moderne Aggregate ersetzt und kleine Kernkraftwerke eingeführt.
Im nächsten Jahrzehnt werden in Jakutien eine Reihe von Goldabbauprojekten umgesetzt. Zu den größten Projekten gehören: die Inbetriebnahme der Aufbereitungsanlage Kjutschusa (Seligdar) mit einer Jahresproduktion von 10 Tonnen Gold im Jahr 2029; die Erreichung der Auslegungskapazität von 5 Millionen Tonnen Erz pro Jahr in der Aufbereitungsanlage Tokkinski; die Erschließung der Lagerstätte Roman (geplante Jahresproduktion von 9 Millionen Tonnen Erz, Nordgold); sowie die Ausweitung der Produktion in der Lagerstättengruppe Kuranach durch Haufenlaugung (Polyus).
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