de.wedoany.com-Bericht: Die neuen Grenzsicherheitsanlagen im spanischen Hafen Santander (Puerto de Santander) sind in Betrieb genommen worden. Die Anlage verfügt über acht Module, sechs Selbstbedienungsschalter und zehn Identitätsprüfungsarbeitsplätze.

Die Hafenbehörde von Santander (Autoridad Portuaria de Santander, APS) hat mitgeteilt, dass der Auftrag für die Lieferung, Installation, Inbetriebnahme der genannten Geräte sowie den anschließenden dreijährigen Wartungsvertrag im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit Beschränkung (nur für vom Innenministerium zugelassene Unternehmen) an die aus NTT Data Spain, S.L.U., Idemia Technologies Iberica, S.A.U. und NYY Data Spain Sistemas de Seguridad, S.L.U. bestehende vorübergehende Bietergemeinschaft (UTE) vergeben wurde. Der Auftragswert beträgt 3.437.610 Euro, die Ausführungsdauer vierzig Monate. Nach Ablauf der drei Jahre wird die APS das Eigentum an den Geräten an das Staatssicherheitssekretariat des Innenministeriums übertragen.
Die Mitteilung weist ferner darauf hin, dass die Hafenbehörde im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Einreise-/Ausreisesystem (EES) und dem Europäischen Reiseinformations- und -genehmigungssystem (ETIAS) den Auftrag für das Personal zur Unterstützung der Reisenden an die Firma Interim Services Solutions, S.L. vergeben hat. Der Auftragswert beträgt 1.792.157 Euro, die Ausführungsdauer sechsunddreißig Monate.
Der APS-Vorsitzende César Díaz erklärte, dass jeder Container mit einer manuellen Kontrollstation und sechs Selbstbedienungsterminals ausgestattet sei, zusätzlich zu den weiteren zehn Terminals, die bereits im Seefrachtterminal in Betrieb seien und für Reisende ohne Fahrzeug genutzt würden. Ziel sei es, die Verarbeitung von Ein- und Ausreisedaten, Einreiseverweigerungsvermerken sowie Reiseinformationen und -genehmigungen von Drittstaatsangehörigen, die die Außengrenzen der EU-Mitgliedstaaten überschreiten, zu beschleunigen.
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