ABB führt in Chile das InSite-System zur intelligenten Aufrüstung von Verteilerkästen ein
2026-06-24 11:08
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de.wedoany.com-Bericht: ABB hat in Chile eine Digitalisierungsstrategie für den Energiesektor vorgestellt, die mit dem InSite-System herkömmliche Verteilerkästen in intelligente Systeme umwandelt, ohne dass größere Eingriffe oder Betriebsunterbrechungen erforderlich sind, um eine Modernisierung der kritischen Infrastruktur zu ermöglichen.

Die Lösung integriert kompakte Stromsensoren (in der Größe einer AA-Batterie) und Webserver wie InSite SCU100 und SCU200, die in Echtzeit wichtige Variablen wie Strom, Leistung und elektrische Energie anzeigen. Diego Lizama, Leiter der Geschäftsentwicklung für intelligente Gebäudetechnologie bei ABB Chile, erklärte, dass dieser Ansatz einem grundlegenden Prinzip des modernen Managements folge: „Was man nicht messen kann, kann man nicht verbessern." Er wies darauf hin, dass die genaue Kenntnis des Verbrauchs in bestimmten Bereichen oder Stromkreisen direkte Auswirkungen auf Entscheidungen habe. Unternehmen und Haushalte könnten durch die Identifizierung von Schlüsselpunkten ihre Bemühungen zur Senkung des Energieverbrauchs bündeln und so ihren CO2-Fußabdruck und ihre Betriebskosten reduzieren.

Das InSite-System bietet Interoperabilität mit globalen Plattformen wie Samsung SmartThings und kann intelligente Ladegeräte für Elektrofahrzeuge sowie Photovoltaikanlagen verwalten. Diese Integration ermöglicht eine automatische Unterscheidung des Verbrauchs und intelligentes Laden, was zur Optimierung der Nutzung erneuerbarer Energien und zur Senkung der Spitzenlastkosten beiträgt. Für Wartungsteams gibt das System proaktiv Warnungen bei Spannungsabfällen, Frequenzanomalien oder Überschreitungen von Schwellenwerten aus und wandelt so reaktives Management in prädiktives Management um – ein entscheidender Faktor in industriellen Prozessen, bei denen Betriebskontinuität von größter Bedeutung ist.

Die minimalinvasive Installation von InSite löst ein historisches Problem bei der Modernisierung der elektrischen Infrastruktur von Fabriken und Gebäuden: Systeme können aktualisiert werden, ohne die Produktion zu unterbrechen oder größere Bauarbeiten durchzuführen. Dies beschleunigt die Implementierungszeit und reduziert die indirekten Kosten, die mit Betriebsstillständen verbunden sind. Lizama betonte, dass die Lösung Webserver zur Anzeige historischer und Echtzeitdaten nutzt und dabei nur minimale Eingriffe in bestehende Anlagen erfordert.

Vor dem Hintergrund, dass Dekarbonisierung und Energiewende zu regulatorischen Anforderungen werden, wird die präzise Messung des Energieverbrauchs zu einem strategischen Instrument, um Umweltfortschritte nachzuweisen. Lizama schlug vor, dass der nächste Entwicklungsschritt für elektrische Anlagen nicht nur darin bestehe, Systeme intelligenter zu machen, sondern ein echtes Bewusstsein für den Energieverbrauch zu schaffen. Dieser Ansatz von ABB in Chile reagiert auf den wachsenden Druck aus den Bereichen Bergbau, Fertigung und öffentlicher Sektor, den Stromverbrauch zu optimieren, indirekte Emissionen zu reduzieren und die Einhaltung immer strengerer Nachhaltigkeitsstandards nachzuweisen.

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.

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