SK Hynix verlangsamt Ausbau der HBM4-Produktion und verlagert Fokus auf Standard-DRAM
2026-06-24 14:23
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de.wedoany.com-Bericht: SK Hynix beginnt, den Ausbau der sechsten Generation des Hochbandbreitenspeichers HBM4 zu verlangsamen und mehr Kapazitäten und Ressourcen auf Standard-DRAM zu verlagern.

Der HBM-Umsatzanteil von SK Hynix liegt bereits bei über 40 %, die Marktposition ist gefestigt, sodass das Unternehmen nicht weiter an einem aggressiven Ausbauwettbewerb teilnehmen muss. Im Gegensatz dazu herrscht bei Standard-DRAM ein schwerwiegender Angebotsmangel, und die Rentabilität hat die von HBM bereits übertroffen, was ihn zu einem neuen Schwerpunkt für höhere Gewinne macht.

Berichten zufolge hat SK Hynix die Umstellung einiger HBM3E-Produktionslinien auf HBM4 verzögert. HBM3E gehört zur fünften Generation von HBM. SK Hynix möchte vorrangig die Lieferfähigkeit von Standard-DRAM verbessern, um Marktchancen mit höheren Gewinnmargen zu nutzen. Aufgrund der soliden Basis des HBM-Geschäfts ist die Branche der Ansicht, dass das Unternehmen nicht gezwungen ist, die HBM4-Produktion überstürzt auszuweiten oder die siebte Generation HBM4E vorzeitig voranzutreiben. Die Rentabilität von Standard-DRAM und HBM hat sich bereits umgekehrt. Im ersten Quartal dieses Jahres lag der Verkaufspreis von Standard-DRAM pro Gigabit noch unter dem von HBM, aber die geschätzte Betriebsgewinnmarge war bereits mindestens 15 Prozentpunkte höher.

Eine mit der Situation von SK Hynix vertraute Person erklärte, dass es aus Managementsicht unmöglich sei, den Konkurrenten Samsung Electronics zu ignorieren, der mit Standard-DRAM weitaus höhere Gewinne als mit HBM erzielt. Zudem würden die Produktionserwartungen für den nächsten Chip Rubin von NVIDIA, der mit HBM4 ausgestattet ist, nach unten korrigiert, sodass SK Hynix keinen Grund habe, die Umstellung der HBM-Produktionslinien zu beschleunigen.

SK Hynix gab im ersten Quartal dieses Jahres in der Ergebnisveröffentlichung bekannt, dass der durchschnittliche Verkaufspreis von DRAM um etwa 65 % gestiegen sei. In Zukunft werde sich das Unternehmen auf die Deckung der Nachfrage nach hochdichten Servermodulen und mobilen Produkten konzentrieren.

Allerdings könnte die Kontrolle des HBM4-Angebots durch SK Hynix Samsung Electronics die Möglichkeit schaffen, seinen Marktanteil auszubauen. Daten von Counterpoint Research zeigen, dass SK Hynix im vierten Quartal des letzten Jahres einen HBM-Marktanteil von 57 % hielt, dieser jedoch in Zukunft allmählich sinken könnte. Wenn Samsung Electronics in der zweiten Jahreshälfte dieses Jahres erfolgreich mit der Massenproduktion von HBM4 beginnt, könnte der Anteil von SK Hynix auf 50 % bis 60 % fallen.

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