de.wedoany.com-Bericht: Die Kupfermine Tía María von Southern Copper hat sich für die Einführung des autonomen Transportsystems FrontRunner von Komatsu entschieden. Dieses Projekt wird die erste Mine in Peru sein, die in großem Maßstab fahrerlose Muldenkipper von Komatsu einsetzt. Julio Molina, CEO von Komatsu Mitsui, erklärte, dass die Einführung dieser autonomen Flotte die Sicherheitsstandards, die Transportkapazität und die Gesamtbetriebseffizienz im peruanischen Tagebau grundlegend verbessern wird.
Die Kupfermine Tía María liegt in der Provinz Islay, Region Arequipa. Die Auslieferung der zugehörigen Ausrüstung ist für Mitte 2027 geplant und umfasst 18 Muldenkipper vom Typ Komatsu 930E mit einer Nutzlast von 290 Tonnen, zwei elektrische Schaufellader P&H 4100XPC-AC, einen Lader P&H L-2350 sowie zwei Bohrlöcher-Bohrgeräte P&H 320XPC. In der Anfangsphase der Produktion werden 14 autonome Muldenkipper eingesetzt, nach Erreichen der vollen Kapazität werden alle 18 Fahrzeuge im fahrerlosen Modus betrieben, wobei die Hauptfahrzeuge der neuen Generation 930E-5 angehören. Die Aufbereitungsanlage ist für eine tägliche Verarbeitung von 100.000 Tonnen Kupferoxid ausgelegt und produziert jährlich 120.000 Tonnen hochreine Kathodenkupfer. Die gesamte geplante Lebensdauer der Mine beträgt 20 Jahre. Bis zum 31. März 2026 beliefen sich die kumulierten Bauinvestitionen auf 948 Millionen US-Dollar.
Bereits zuvor gab es in Peru Beispiele für den Einsatz intelligenter Bergbauausrüstung: Die Mine Quellaveco von Anglo American betreibt bereits 30 autonome Muldenkipper vom Typ Caterpillar 794AC. Die Einführung des autonomen Transportsystems von Komatsu erweitert die Anwendungsmöglichkeiten intelligenter Ausrüstung in großen südamerikanischen Tagebauminen. Das Unternehmen sieht langfristig Wachstumspotenzial im peruanischen Bergbaumarkt und prüft derzeit mehrere neue Investitionspläne, um seine Präsenz im peruanischen Bergbauausrüstungsmarkt weiter zu vertiefen.
Die Umsetzung des Projekts für autonome Muldenkipper in der Kupfermine Tía María markiert den Beginn einer neuen Ära der intelligenten Tagebau-Förderung in Peru und bietet eine wichtige Referenz für die Modernisierung des Bergbausektors in Lateinamerika.
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