de.wedoany.com-Bericht: Ericsson hat eine Lösungssuite vorgestellt, die Kommunikationsdienstleistern dabei helfen soll, ihre Vision autonomer Netzwerke mithilfe ihrer Operations Support Systems (OSS) und Business Support Systems (BSS) zu planen.

Die Suite mit dem Namen OSS/BSS Business Value Pathways besteht aus einer Kombination von vier „neu gestalteten, integrierten und validierten Betriebs- und Lösungsansätzen". Ihre Grundlage bildet ein grundlegender Pfad zur Modernisierung und Optimierung des Datenmanagements, um eine vertrauenswürdige Wissensebene aufzubauen.
Ericsson bietet außerdem einen Zero-Touch-Go-to-Market-Pfad an, der den gesamten Produktlebenszyklus mit Künstlicher Intelligenz und Automatisierungstechnologie unterstützt. Darüber hinaus soll ein KI-Agenten-Service-Angebot Betriebsteams dabei helfen, Probleme, die Nutzer betreffen, schneller vorherzusagen, zu diagnostizieren und zu beheben – durch KI-gesteuerte Analysen, Echtzeitdaten und domänenzentrierte Intelligenz. Das Pfadpaket enthält zudem weitere KI-gestützte intelligente IT-Operationen, bei denen Agenten eingesetzt werden, um die Betriebsschnittstelle für menschliche Ingenieure zu vereinheitlichen und zu vereinfachen.
Mats Karlsson, Leiter des Bereichs Business & OSS Solutions, kommentierte die Ankündigung und betonte, dass die Transformation hin zu autonomen Netzwerken nun mit Geschwindigkeit und im großen Maßstab vorangetrieben werden müsse, wobei Hindernisse und Komplexität jedoch Herausforderungen darstellten. Die neuen telekomspezifischen Pfade würden Kommunikationsdienstleistern (CSPs) helfen, ihre Netz- und IT-Entwicklung neu zu gestalten, sich auf die Erzielung spezifischer Ergebnisse zu konzentrieren, gleichzeitig die Erstellung und Monetarisierung neuer Dienste zu beschleunigen und die Gesamteffizienz zu steigern. Er unterstrich, dass das OSS/BSS-Portfolio von Ericsson sich kontinuierlich weiterentwickle und ein wichtiges Werkzeug sei, um CSPs dabei zu unterstützen, ihre Zusagen für autonome Netzwerke einzuhalten und die Endziele des Verkaufs, der Bereitstellung und der Abrechnung von Diensten zu erreichen.
Die Einführung dieser Pfade folgt auf jüngste Vereinbarungen von Ericsson über autonome Netzwerke mit Betreibern wie Telstra, MasOrange und KDDI aus Japan und erfolgt im Anschluss an die Ankündigung des Konkurrenten Nokia über seine eigenen Bemühungen um autonome Netzwerke in Zusammenarbeit mit dem Hyperscaler Amazon Web Services (AWS). Die beiden Unternehmen einigten sich kürzlich in einer von Analysten als „Meilenstein" bezeichneten Zusammenarbeit im Bereich autonomer Netzwerke darauf, dass Ericsson Mitglied des Nokia Service Management and Orchestration (SMO)-Marktplatzes wird. Gleichzeitig trat Nokia dem rApp Ecosystem von Ericsson bei, das um die Ericsson Intelligent Automation Platform (EIAP) herum aufgebaut ist. Beide Unternehmen bekunden ihr gemeinsames Engagement für die Förderung autonomer Netzwerke, mit besonderem Fokus auf die R1-Schnittstelle, über die rApps mit dem SMO interagieren, um die Integration von KI und Automatisierung in Mobilfunknetze zu unterstützen und so die vielbeachtete vierte Stufe (L4) der Autonomie zu erreichen.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









