Haiguang und Tongji bringen Tausend-Karten-Plattform für Ingenieurswissenschaften auf den Markt
2026-06-25 17:27
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de.wedoany.com-Bericht: Am 25. Juni unterzeichneten Haiguang Information aus China und die Tongji-Universität offiziell eine strategische Kooperationsvereinbarung zur Einführung der ersten nationalen, inländischen Tausend-Karten-Plattform für intelligentes Ingenieurwesen. Die Plattform basiert auf der inländischen Haiguang DCU als Rechenleistungsbasis und verwendet eine Super-Intelligence-Fusion-Architektur. Sie kann gleichzeitig High-End-Computing- und KI-Trainings- und Inferenzaufgaben bewältigen und richtet sich hauptsächlich an reale Industrieszenarien wie technische Simulation und intelligentes Bauen. Sie ist bereits in das universitäre Rechendienstsystem der Tongji-Universität integriert und in Betrieb.

Der Schwerpunkt dieser Plattform liegt nicht nur auf dem „Tausend-Karten-Maßstab", sondern vor allem darauf, inländische Rechenleistung direkt in ingenieurwissenschaftliche Forschung und technische Anwendungsszenarien zu integrieren. Bisher bauten Hochschulen intelligente Rechenplattformen eher für allgemeines KI-Training, große Modell-Inferenz oder wissenschaftliche Experimente. Diese Plattform ist jedoch klar auf AI4E (AI for Engineering) ausgerichtet, also auf intelligentes Ingenieurwesen. Sie betont die Bereitstellung spezifischer Rechenleistungsunterstützung für Szenarien wie technische Simulation, komplexe Strukturberechnungen, intelligentes Bauen, städtische Infrastruktur, Verkehrssysteme und Fertigungssysteme.

Die Haiguang DCU ist die zentrale Recheneinheit der Plattform. Die DCU ist für Hochleistungsrechnen, künstliche Intelligenz und massiv parallele Rechenaufgaben ausgelegt und kann Matrixberechnungen, Finite-Elemente-Analysen, Strömungsberechnungen, Modelltraining und Inferenzdienste in der technischen Simulation unterstützen. Für ingenieurwissenschaftliche Szenarien darf eine Rechenplattform nicht nur die einmalige Spitzenleistung betrachten, sondern muss auch wissenschaftliches Rechnen, KI-Aufgaben, das Ökosystem technischer Software, die Anpassung inländischer Hard- und Software sowie die Fähigkeit zum langfristigen stabilen Betrieb berücksichtigen.

Die fachspezifischen Szenarien der Tongji-Universität bieten der Plattform klare Anwendungsrichtungen. Bereiche wie Bauingenieurwesen, Verkehrswesen, Architekturplanung, intelligentes Bauen, Fahrzeugtechnik und Stadtverwaltung benötigen umfangreiche Hochleistungsrechen- und KI-Modellunterstützung. Aufgaben wie die Simulation großer Brückenkonstruktionen, die Vorhersage städtischer Verkehrsströme, das Lebenszyklusmanagement von Gebäuden, die Optimierung intelligenter Bauprozesse und die Sicherheitsbewertung komplexer Systeme stellen hohe Anforderungen an den Rechenumfang, die Planungseffizienz und die Datenverarbeitungsfähigkeit.

Die Plattform verwendet eine Super-Intelligence-Fusion-Architektur, was bedeutet, dass traditionelles Hochleistungsrechnen und KI-Berechnungen nicht mehr in zwei getrennte Systeme aufgeteilt werden. Technische Simulationen sind in der Regel auf hochpräzise numerische Berechnungen angewiesen, während KI-Training und -Inferenz eher auf massiv parallele Rechenleistung und datengesteuerte Modelle angewiesen sind. Die gleichzeitige Ausführung beider Aufgabentypen auf derselben Plattform ermöglicht es Forschern, Modelltraining, Simulationsvalidierung, Ergebnisanalyse und technische Optimierung in einer einheitlichen Umgebung durchzuführen, wodurch die Kosten für die Migration zwischen verschiedenen Plattformen reduziert werden.

Sha Chaoqun, Präsident von Haiguang Information, erklärte, dass diese Zusammenarbeit ein entscheidender Schritt für die inländische Rechenleistung sei, um von AI4S (AI for Science) zu AI4E (AI for Engineering) zu gelangen. AI4S betont eher wissenschaftliche Entdeckungen und Grundlagenforschung, während AI4E direkt auf technisches Design, Ingenieurbau und industrielle Anwendungen abzielt. Für die inländische Rechenleistungsindustrie entscheidet der Zugang zu realen technischen Szenarien darüber, ob der Wert der Plattform auf experimentelle Validierung beschränkt bleibt oder ob sie tatsächlich der industriellen Modernisierung dienen kann.

Die Inbetriebnahme der ersten nationalen, inländischen Tausend-Karten-Plattform für intelligentes Ingenieurwesen bietet auch ein neues Modell für den Aufbau von Rechenkapazitäten an Hochschulen. Es geht nicht einfach um den Kauf einer Reihe von Rechenkarten, sondern um die Bildung einer Plattformfähigkeit rund um die ingenieurwissenschaftliche Ausbildung, technische Forschung und industrielle Zusammenarbeit. Studenten und Forschungsteams können die inländische Rechenleistung im universitären Rechendienstsystem für Modelltraining, Simulationsberechnungen und technische Validierung nutzen. Unternehmen haben auch die Möglichkeit, durch die Zusammenarbeit zwischen Industrie, Hochschule und Forschung technische Probleme auf die Hochschulplattform zu bringen, um sie gemeinsam zu lösen.

Da KI von allgemeinen Modellen zu branchenspezifischen Anwendungen übergeht, müssen Rechenplattformen näher an spezifische Industrieszenarien heranrücken. Der Ingenieurbereich zeichnet sich durch komplexe Datenstrukturen, lange Simulationszyklen und hohe Anforderungen an die Modellvalidierung aus, was stärkere Anforderungen an die Hardware-Software-Koordination stellt. Die Einführung der inländischen Tausend-Karten-Plattform für intelligentes Ingenieurwesen durch Haiguang Information und die Tongji-Universität markiert den Eintritt der inländischen Rechenleistung in die Phase der groß angelegten Validierung in der ingenieurwissenschaftlichen Forschung an Hochschulen und in realen Industrieanwendungen. In Zukunft muss weiterhin auf die tatsächliche Nutzungswirkung der Plattform in Szenarien wie intelligentem Bauen, technischer Simulation und weiteren AI4E-Anwendungen geachtet werden, sowie auf den Fortschritt der Anpassung des inländischen DCU-Ökosystems an gängige technische Software und KI-Frameworks.

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