de.wedoany.com-Bericht: Der Architecture Billings Index des American Institute of Architects (AIA) fiel im Mai auf 44,5, den niedrigsten Stand des Jahres. Ein Wert über 50 signalisiert einen Anstieg der Abrechnungen, doch der Index liegt seit Januar 2023 unter dieser Schwelle.
Richard Branch, Chefökonom des AIA, nannte den Iran-Konflikt und gestiegene Energiekosten als Hauptgründe für den deutlichen Rückgang der Abrechnungen im Mai. Gleichzeitig gingen die Anfragen für neue Planungsleistungen nach vier Monaten des Wachstums zurück, und der Wert neu unterzeichneter Planungsverträge fiel auf den niedrigsten Stand seit Januar.
In einer Erklärung wies Branch darauf hin, dass die Unsicherheit durch den Iran-Konflikt und die stark gestiegenen Energiekosten die Abrechnungen der Architekten im Mai belastet hätten. Höhere Zinsen, schnell steigende Materialkosten und anhaltende Arbeitskräfteknappheit hätten gemeinsam zu einer schwachen Nachfrage geführt.
Regional betrachtet kam der Süden dem Wachstum am nächsten, mit einem Wert von 49,6 im Mai. Nach Projekttypen verzeichneten Unternehmen, die sich auf Mehrfamilienhäuser konzentrieren, einen geringeren Rückgang der Abrechnungen als Firmen, die im institutionellen, gewerblichen/industriellen Bereich oder in gemischten Praxen tätig sind.
Der AIA befragte die teilnehmenden Unternehmen auch zu ihren Erwartungen für die Abrechnungen im restlichen Jahr 2026. Ende März rechneten 21 % der befragten Unternehmen mit einem Rückgang der Abrechnungen im zweiten Quartal um 5 % oder mehr. Derzeit erwartet ein Viertel der Unternehmen einen Rückgang im dritten Quartal. Zudem gehen 46 % der Unternehmen von weitgehend stabilen Abrechnungen aus, während 30 % ein Wachstum von 5 % oder mehr erwarten.
Präsident Trump und Vizepräsident JD Vance erklärten diese Woche, dass ein „vorläufiges Abkommen“ mit dem Iran einen Teil des finanziellen Drucks lindern würde, den der Konflikt auf die USA und ihre Wirtschaft ausübt.
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