DigiCert Japan stellt den Authentizitätsstandard C2PA vor
2026-06-25 13:48
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de.wedoany.com-Bericht: DigiCert Japan hat eine Pressekonferenz zur Gewährleistung der Inhaltsauthentizität im KI-Zeitalter abgehalten und den Mechanismus sowie die Anwendungsmöglichkeiten des internationalen Standards C2PA (Coalition for Content Provenance and Authenticity) vorgestellt.

Mit der Weiterentwicklung generativer KI-Tools kann heute jeder mühelos realistische Bilder und Videos erstellen, während gleichzeitig immer mehr Fälle von Falschnachrichten und manipulierten Bildern auftreten. Kaname Ninomiya (二宮要), Country Manager von DigiCert Japan (デジサート・ジャパン), wies darauf hin, dass es derzeit grundsätzlich unmöglich sei, zu überprüfen, ob die gesehenen Inhalte vertrauenswürdig sind, ob sie originalgetreu erstellt wurden und ob sie eine korrekte Bearbeitungshistorie aufweisen – dies sei ein fundamentales Problem.

DigiCert, das seit vielen Jahren mit PKI (Public Key Infrastructure) Identitätsdiebstahl verhindert und Authentizität gewährleistet, veranstaltete am 24. Juni 2026 eine Pressekonferenz zum neuen Standard C2PA. Dabei wurde der Mechanismus von C2PA zur Sicherstellung der Inhaltsauthentizität erläutert und Lösungen vorgestellt, die Unternehmen der Inhaltserstellung und -verbreitung sowie Plattformbetreibern die Einführung von C2PA ermöglichen.

Was ist die Content-Trust-Infrastruktur „C2PA“?

C2PA ist ein internationaler Standard für Inhaltsauthentizität, der 2021 von Branchenführern wie Microsoft und Adobe gegründet wurde. Seine drei Säulen sind Manipulationssicherheit, Rückverfolgbarkeit durch elektronische Signaturen und Überprüfbarkeit für jedermann. Der Mechanismus fügt bei jeder Erstellung, Bearbeitung oder Verbreitung von Inhalten eine elektronische Signatur hinzu und zeichnet die Herkunftsinformationen in einem Manifest auf, wodurch die Authentizität über den gesamten Lebenszyklus gewährleistet wird.

Das CR-Kennzeichen an C2PA-konformen Inhalten

C2PA-konforme Inhalte werden mit einem „CR (Content Credentials)-Kennzeichen" versehen. Durch Anklicken kann jeder den Ersteller (wer hat es erstellt), das Erstellungsdatum (wann wurde es erstellt) und die Bearbeitungshistorie (welche Änderungen wurden vorgenommen) einsehen. Herr Ninomiya erklärte: „Mit dem Kennzeichen ist der Inhalt vertrauenswürdig, ohne Kennzeichen kann man es nicht bestätigen – Verbraucher werden in der Lage sein, eine solche Unterscheidung zu treffen."

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