de.wedoany.com-Bericht: Südkorea treibt die Umsetzung des Nationalen Cybersicherheitsrahmens (N2SF) voran, der darauf abzielt, die traditionelle Netzwerkisolation aufzugeben und auf ein risikobasiertes Sicherheitsvertrauenssystem mit Zero Trust als Kern umzustellen. Auslöser dieses Wandels sind die zunehmenden Cyberangriffe, die Verbreitung von Remote-Arbeit und die Ausbreitung generativer KI in den letzten Jahren. In der südkoreanischen Branche herrscht Konsens, dass die Sicherheitsstrategie von einer einheitlichen Regulierung hin zu einem System mit autonomer Sicherheit und Ergebnisverantwortung übergehen sollte.
Won Dong-hyun, verantwortlicher Manager bei AhnLab, wies in seinem Vortrag „N2SF und Zero-Trust Insights 2026" darauf hin, dass sich das politische Ziel von der bloßen Netzwerkisolation hin zur sicheren Nutzung und Kontrolle wichtiger Informationen verschiebt. Der Nationale Cybersicherheitsrahmen (N2SF) ist ein typisches Produkt dieser Denkweise. Er ist als Sicherheitsrahmen konzipiert, der neue Technologien wie KI und Cloud nutzt, um die Geschäftsproduktivität zu steigern und gleichzeitig wichtige nationale Informationen zu schützen. N2SF basiert auf dem Zero-Trust-Prinzip und wendet differenzierte Sicherheitsstrategien je nach Datenwichtigkeit und Servicerisiko an. Kern ist der Aufbau eines flexiblen Abwehrsystems, das neue Technologien aktiv integrieren kann.
Obwohl Konsens über die Notwendigkeit von N2SF besteht, gibt es in der praktischen Aufbauphase vor Ort weiterhin Herausforderungen. Manager Won erklärte, dass die bestehenden Sicherheitsrichtlinien die Einhaltung regulatorischer Details betonen, während N2SF ein risikobasiertes Kontrollsystem schätzt und Verantwortung für Prozesse und Ergebnisse übernimmt. Aufgrund der Befürchtung von Störungen oder neuen Bedrohungen beim Übergang bestehender Systeme zum N2SF-Rahmen fällt es vielen Organisationen jedoch schwer, sich für die Einführung zu entscheiden. Fragen wie die Klassifizierung von Daten, die Gestaltung von Ausnahmebehandlungen und der Aufbau eines Überwachungs- und Prüfsystems müssen eingehend geprüft werden.
Um dieser Situation zu begegnen, schlug Manager Won eine schrittweise Strategie vor und betonte, dass zunächst drei Kernfähigkeiten sichergestellt werden sollten: die Fähigkeit zum Design basierend auf Stufen und Risiken, das Verantwortungssystem für Erkennung und Reaktion sowie das System für kontinuierlichen Betrieb und Nachweismanagement. Er erklärte, dass nur durch den kontinuierlichen Kreislauf der drei Prozesse „Design", „Reaktion" und „Nachweis" die Stabilität und Reife des N2SF-Betriebs verbessert werden könnten. AhnLab unterstützt durch Beratungsdienste das auf die Kundenumgebung optimierte N2SF-Architekturdesign und die Umstellung. Seine Lösungen zielen darauf ab, Doppelinvestitionen und übermäßige Baukosten zu reduzieren, die Betriebskomplexität zu senken und Einsparungen bei den Gesamtbetriebskosten (TCO) zu erzielen.

In konkreten Pilotprojekten setzt AhnLab gemeinsam mit Konsortialunternehmen für die National Research Foundation of Korea zwei Informationsdienstmodelle um: die Internetnutzung an Geschäftsendgeräten und die Nutzung generativer KI in der Geschäftsumgebung. Manager Won erläuterte, dass die anfordernden Organisationen zuvor unter häufigen Netzwerkwechseln und eingeschränkter Zusammenarbeit litten, was zu geringer Geschäftseffizienz führte. Gleichzeitig führte die Zunahme von Ausnahmen bei der Netzwerkisolation zu einer Vergrößerung der Sicherheitsblindstellen. Daher treibt die Organisation den Aufbau einer N2SF-basierten Umgebung voran, die darauf abzielt, den direkten Internetzugang an Geschäftsendgeräten zu ermöglichen, gleichzeitig differenzierte Sicherheitskontrollen basierend auf der Datenstufe anzuwenden und über ein einheitliches integriertes Sicherheitssystem zu betreiben.
Das AhnLab-Konsortium entwickelte ein integriertes Framework, das die drei Phasen „Identifizierung und Kontrolle", „Erkennung und Reaktion" sowie „Betrieb/Steuerung/Nachweis" umfasst. Manager Won erklärte, dass dieses Pilotprojekt eine Gelegenheit biete, die tatsächliche Wirksamkeit des N2SF-Rahmens zu validieren, der in der realen Geschäftsumgebung öffentlicher Einrichtungen sowohl die Effizienz der KI- und Internetnutzung steigern als auch die Sicherheit stärken könne. Als professioneller Partner bietet AhnLab integrierte Implementierungsfähigkeiten über den gesamten Prozess – von der Etablierung der N2SF-Aufbaumethodik über Architekturdesign, Aufbau, Validierung bis hin zum Nachweismanagement.
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