de.wedoany.com-Bericht: An den internationalen Edelmetall- und Rohölmärkten kam es zu heftigen Schwankungen. Der Spot-Goldpreis fiel im Handel unter die psychologisch wichtige Marke von 4.000 US-Dollar je Feinunze, das erste Mal seit November 2025. Der Gold-Future-Kontrakt zur Lieferung im August an der New Yorker Warenbörse schloss bei 4.008,80 US-Dollar je Feinunze, ein Minus von 3,39 %. Der Silber-Future-Kontrakt zur Lieferung im Juli schloss mit einem Rückgang von 6,42 % bei 58,087 US-Dollar je Feinunze.
Analysten zufolge rechnet der Markt derzeit damit, dass die US-Notenbank Fed möglicherweise bereits im September die Zinsen anheben könnte, was den US-Dollar-Index auf ein 13-Monats-Hoch trieb und die Edelmetallmärkte stark belastete. Auf der Ölseite führte eine Entspannung der Lage im Nahen Osten zu einer Verbesserung der Durchfahrtsbedingungen in der Straße von Hormus, was zu einem deutlichen Rückgang der internationalen Ölpreise führte. Der Future-Kontrakt für leichtes Rohöl zur Lieferung im August an der New Yorker Warenbörse schloss bei 70,34 US-Dollar je Barrel, ein Minus von 3,92 %. Der Future-Kontrakt für Nordsee-Öl der Sorte Brent zur Lieferung im August schloss bei 73,74 US-Dollar je Barrel, ein Minus von 4,33 %.
An der US-Aktienbörse schlossen die drei großen Indizes uneinheitlich. Der Dow Jones legte um 0,35 % zu, der S&P 500 fiel um 0,10 % und der Nasdaq gab um 0,43 % nach. Die Aktien von Chip-Herstellern setzten ihren Rückgang fort. Western Digital und Seagate Technology verloren jeweils über 4 %, Qualcomm gab um über 3 % nach. Die Verkaufszahlen für neue Eigenheime in den USA beliefen sich im Mai auf 580.000 Einheiten und lagen damit weit unter der Markterwartung von 640.000 Einheiten, dem niedrigsten Stand seit Jahresbeginn.
An den europäischen Märkten schlossen die drei großen Indizes am Mittwoch uneinheitlich. Der britische FTSE 100 stieg um 0,31 %, der französische CAC 40 legte um 0,54 % zu, während der deutsche DAX um 0,62 % nachgab. Der Rüstungssektor verzeichnete deutliche Verluste, Rheinmetall schloss mit einem Minus von über 18 %. Die gleichzeitigen Schwankungen bei Rohstoffen und Aktien spiegeln die umfassende Reaktion des Marktes auf die erwartete Geldpolitik der Fed, die geopolitische Lage und die globalen Wirtschaftsaussichten wider.
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