de.wedoany.com-Bericht: Der argentinische Upstream-Konzern Pluspetrol hat Anleihen im Wert von 450 Millionen US-Dollar begeben. Die Erlöse werden zur Refinanzierung von Schulden, für Investitionsausgaben und Betriebskapital verwendet. Das Unternehmen strebt eine Produktionssteigerung in den Vaca-Muerta-Blöcken Bajo del Choique-La Invernada und La Calera an.
Die Abgeordneten der argentinischen Provinz Neuquén haben eine Vereinbarung zwischen der Provinz und dem größten Öl- und Gasproduzenten des Landes, YPF, genehmigt. Diese Vereinbarung schafft einen speziellen fiskalischen und regulatorischen Rahmen für das von YPF geplante LNG-Exportprojekt, um dessen Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Neben Lizenzgebühren und anderen Bereichen umfasst die Vereinbarung auch Genehmigungen. YPF hat für fünf Blöcke Genehmigungen zur unkonventionellen Förderung beantragt: Meseta Buena Esperanza I und II, Las Tacanas I und II sowie Aguada Villanueva Norte. Diese Gebiete sind mit Projekten im Wert von über 20 Milliarden US-Dollar verbunden. YPF hat sich zudem verpflichtet, 175 Millionen US-Dollar in die Infrastruktur zu investieren, entweder durch eigene Projekte oder durch von der Provinzregierung geführte Projekte. YPF muss die zuständigen Behörden innerhalb von maximal 24 Monaten nach seiner endgültigen Investitionsentscheidung und dem Erhalt der erforderlichen internationalen Finanzierung für das Projekt informieren.
Das Projekt hat eine Jahreskapazität von 12 Millionen Tonnen und umfasst zwei Verflüssigungsschiffe vor der Küste der Provinz Río Negro sowie Pipelines und landseitige Anlagen zur Gasaufbereitung und -speicherung. YPF arbeitet mit dem italienischen Unternehmen Eni und dem abu-dhabischen Unternehmen XRG zusammen. Beamte hatten zuvor erklärt, dass die endgültige Investitionsentscheidung in diesem Jahr getroffen werde und der Betrieb voraussichtlich 2030 beginne. Laut einer Präsentation von YPF wird eine mögliche Erweiterung um 6 Millionen Tonnen pro Jahr in Betracht gezogen, die ein Verflüssigungsschiff umfasst. Die geschätzten Investitionen belaufen sich auf 8 Milliarden US-Dollar. Die endgültige Investitionsentscheidung könnte bis Ende 2028 getroffen werden, der kommerzielle Betrieb ist für 2032 geplant.
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