BMW-Werk Regensburg startet Wasserstoff-Infrastruktur, Logistikflotte wird schrittweise auf Wasserstoffantrieb umgestellt
2026-06-26 14:48
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Der Werksleiter des BMW Group Werks Regensburg, Armin Ebner, gemeinsam mit dem bayerischen Staatsminister für Wirtschaft und Energie, Hubert Aiwanger, und dem Regensburger Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger, nahmen den symbolischen Startschuss für die neue Wasserstoff-Infrastruktur.

Die insgesamt 6 Kilometer lange Edelstahl-Wasserstoffleitung wurde in den letzten Monaten größtenteils im Produktionsbereich verlegt. Die gesamte Anlage wird im Herbst dieses Jahres fertiggestellt sein. Bis 2031 wird die gesamte innerbetriebliche Logistikflotte des Regensburger Werks schrittweise von Elektro- auf Wasserstoffantrieb umgestellt.

Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger erklärte: „Die bevorstehende Inbetriebnahme des neuen Wasserstoffversorgungsnetzes beweist erneut, dass Wasserstoff längst kein Zukunftskonzept mehr ist, sondern eine praxiserprobte, ausgereifte Lösung. Die Entwicklung erneuerbarer Energien darf nicht an einer einzigen ideologischen Ausrichtung festhalten, sondern muss dem Prinzip der Technologieoffenheit und wirtschaftlichen Machbarkeit folgen – das ist der einzige Weg für eine erfolgreiche Energiewende. Die bayerische Staatsregierung fördert seit Jahren konsequent die Wasserstoffwirtschaft mit zahlreichen Unterstützungsprogrammen für Tankstellen und Elektrolyseure und sichert so die führende Position des Freistaats in diesem zukunftsweisenden Bereich. Die Umstellung der Werkslogistikflotte auf Wasserstoffantrieb bei BMW bestätigt unseren eingeschlagenen Weg.“

Der Regensburger Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger ergänzte: „Das BMW Group Werk Regensburg erkennt die Branchentrends und treibt die Umstellung auf Wasserstoffantrieb entschlossen voran. Dieser Pioniergeist wird die wirtschaftliche Entwicklung in Regensburg und darüber hinaus beflügeln.“

Werksleiter Armin Ebner sagte: „Der Einsatz von Wasserstoff steigert die Flexibilität und Erweiterbarkeit der innerbetrieblichen Logistik erheblich. Die Umstellung von Elektro- auf Wasserstoffantrieb ist ein wichtiger Bestandteil des Aufbaus der digitalen, nachhaltigen Zukunftsfabrik BMW iFACTORY. Entlang der Logistikrouten werden dezentrale Betankungsstationen errichtet, die Betankungszeit ist extrem kurz, und gleichzeitig wird die integrierte Energieversorgungsstruktur des Werks erweitert.“

Projekt des neuen Wasserstoffversorgungsnetzes für die innerbetriebliche Logistik des BMW Group Werks Regensburg: Heute nahmen Werksleiter Armin Ebner, der bayerische Staatsminister für Wirtschaft und Energie, Hubert Aiwanger, und der Regensburger Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger am symbolischen Startschuss für die Wasserstoff-Infrastruktur teil. Die 6 Kilometer lange Edelstahl-Wasserstoffleitung wurde größtenteils im Werksgelände verlegt, die gesamte Anlage wird im Herbst dieses Jahres fertiggestellt. Bis 2031 werden alle innerbetrieblichen Logistikfahrzeuge des Regensburger Werks schrittweise durch Wasserstofffahrzeuge ersetzt.

Das BMW Group Werk Regensburg hat ein 6 Kilometer langes Wasserstoffleitungsnetz geplant und in den Produktionshallen sechs dezentrale, werksinterne Betankungsstationen vorgesehen. Kern des gesamten Versorgungssystems ist eine externe Pufferspeicheranlage für Wasserstoff, an die der externe Wasserstoff zur Speicherung und Verteilung angeliefert wird.

In der Testphase wird zunächst eine der sechs Betankungsstationen an das Leitungsnetz angeschlossen. Die übrigen Betankungsanlagen sollen bis Ende Oktober vollständig angebunden sein, sodass das System den vollumfänglichen Betrieb aufnehmen kann. Dann werden in der Presserei, im Karosseriebau und in der Fahrzeugmontage rund 85 wasserstoffbetriebene Logistikfahrzeuge eingesetzt.

Das Werk verfügt derzeit über rund 320 industrielle Gabelstapler. Bis 2031 sollen diese vollständig von Elektro- auf Wasserstoffantrieb umgestellt sein.

Die Umstellung der Werkslogistikflotte auf Wasserstoffantrieb spart Arbeitszeit und schafft Platz im Werk. Die Betankung mit Wasserstoff ist genauso schnell wie das herkömmliche Tanken von Kraftstoff; derzeit müssen bei Elektro-Gabelstaplern pro Schicht zwei Batteriewechsel mit einem Kran durchgeführt werden. Dieser Vorgang entfällt vollständig, wodurch pro Batteriewechsel etwa 15 Minuten Arbeitszeit eingespart werden.

Die bisherigen Batterieladebereiche nehmen rund 800 Quadratmeter Fläche ein. Nach der Umstellung kann diese Fläche anderweitig für die Produktion genutzt werden. Darüber hinaus sind wasserstoffbetriebene Logistikfahrzeuge flexibler einsetzbar und haben eine höhere Arbeitsproduktivität, sodass auch der Gesamtbestand der Flotte reduziert werden kann.

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.

E-Mail: news@wedoany.com