Südkoreanische Zementindustrie plant 10 % weniger Investitionen in Ausrüstung im Vergleich zum Vorjahr
2026-06-26 14:28
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de.wedoany.com-Bericht: Die kürzlich vom Korea Cement Association veröffentlichten Umfrageergebnisse zeigen, dass die geplanten Gesamtinvestitionen der wichtigsten inländischen Zementmitgliedsunternehmen in diesem Jahr 429,7 Milliarden KRW betragen.

Dieses Volumen ist im Vergleich zu 472,6 Milliarden KRW im Vorjahr um etwa 10 % gesunken und liegt mit einem Rückgang von 13,9 % unter dem durchschnittlichen Investitionsvolumen der letzten fünf Jahre von 499,2 Milliarden KRW.

Panorama des Sampyo Cement-Werks in Samcheok, Provinz Gangwon [Archivfoto der Yonhap-Nachrichtenagentur]

Um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren und eine frühzeitige Klimaneutralität zu erreichen sowie auf die verschärften Umweltauflagen der Regierung zu reagieren, hat die Zementindustrie seit 2020 vorzeitige Investitionen getätigt. Der Investitionsplan für 2024 erreichte mit 578,8 Milliarden KRW einen Höchststand der letzten Jahre. Seitdem ist die Zementauslieferung aufgrund der schwachen Baukonjunktur drastisch zurückgegangen, und die Investitionspläne für Ausrüstung sind im zweiten Jahr in Folge gesunken.

Im diesjährigen Investitionsplan entfallen 384,4 Milliarden KRW auf umwelt- und sicherheitsbezogene Investitionen, was etwa 89,5 % der Gesamtinvestitionen entspricht. Ein Vertreter des Korea Cement Association erklärte, dass trotz der schwierigen Geschäftslage Investitionen in Umwelt- und Sicherheitsausrüstung weiterhin die höchste Priorität der Zementindustrie darstellen und dieser Trend auch in Zukunft anhalten werde.

Die Zementindustrie steht derzeit unter mehrfachem Druck, darunter steigende Logistikkosten durch das Sicherheitslohnsystem der Güterverkehrsgewerkschaft, drastisch gestiegene Ölpreise infolge des US-Iran-Krieges sowie höhere Produktionskosten aufgrund von Ethylen-Knappheit. Die Aussichten auf eine Verbesserung der Gewinne sind unklar. Branchenvertreter befürchten, dass sich die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Branche weiter verschärfen könnten, wenn vor dem Hintergrund der anhaltend schwachen Baukonjunktur zusätzlich die Kosten für die Installation von SCR-Anlagen (selektive katalytische Reduktion) zur Reduzierung der Stickoxidemissionen berücksichtigt werden. Ab Juli 2027 müssen aufgrund der verschärften Stickoxid-Emissionsgrenzwerte SCR-Anlagen in der Zementindustrie installiert werden. Ein Verbandsvertreter rief die Regierung zu aktiver Aufmerksamkeit und Unterstützung auf, um die Erholung der Baukonjunktur zu fördern und die Entwicklung der gesamten Zementindustrie zu sichern.

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