Saudi-Arabien und die Internationale Fernmeldeunion fördern digitale Inklusion und nachhaltige Entwicklung
2026-06-27 11:42
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de.wedoany.com-Bericht: Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) arbeitet seit über 160 Jahren mit ihren Mitgliedstaaten zusammen. Das Königreich Saudi-Arabien ist seit seinem Beitritt im Jahr 1949 aktiv beteiligt – im selben Jahr, in dem die ITU eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen wurde – und ist seit 1965 Mitglied des ITU-Rates. Über Jahrzehnte hinweg hat Saudi-Arabien die Initiativen der ITU zur Förderung der digitalen Transformation, des Kapazitätsaufbaus, der nachhaltigen Entwicklung und der Inklusion weltweit unterstützt und gilt als einer der größten Beitragszahler zum Haushalt der Organisation.

Die moderne Zusammenarbeit zwischen Saudi-Arabien und der ITU spiegelt das Engagement für multilaterale digitale Kooperation wider und wird durch die Unterstützung der 160-Jahr-Feierlichkeiten der ITU im Jahr 2025 weiter unterstrichen. Durch die Mitinitiierung des Digital Regulation Network und die Unterstützung der von der ITU geführten Partner2Connect-Digitalallianz setzt sich Saudi-Arabien für die Gestaltung inklusiver digitaler Ökosysteme, die Förderung kooperativer Regulierung und universeller digitaler Konnektivität ein. Im Jahr 2025 beteiligte sich Saudi-Arabien aktiv am WSIS+20-Überprüfungsprozess, würdigte die Ergebnisse des Weltgipfels zur Informationsgesellschaft (WSIS) und bekräftigte die zentrale Rolle der ITU bei der Förderung digitaler Zusammenarbeit und Standards für alle. Im selben Jahr war Saudi-Arabien Gastgeber des Globalen Regulierungsforums (GSR-25) in Riad, förderte inklusiven Dialog und Zusammenarbeit und feierte das 25-jährige Jubiläum der jährlichen ITU-Regulierungskonferenz. Saudi-Arabien trägt auch zur Stärkung der globalen digitalen Resilienz bei, indem es Initiativen zur Sicherheit, Zuverlässigkeit und Erweiterung der internationalen digitalen Infrastruktur unterstützt, was sich in seiner Mitgliedschaft im International Advisory Body for Submarine Cable Resilience widerspiegelt. In diesem Zusammenhang hat Saudi-Arabien durch erhebliche Investitionen in Konnektivität, Netzwerkzuverlässigkeit und fortschrittliche Technologien die Resilienz und Nachhaltigkeit seiner digitalen Infrastruktur gestärkt. Diese digitale Infrastruktur ermöglicht durch fortschrittliche Technologien und KI-Systeme zuverlässige digitale Dienste, effektives Personenmanagement und verbesserte öffentliche Sicherheit.

Im Bereich der nachhaltigen digitalen Innovation unterstreicht die Zusammenarbeit Saudi-Arabiens mit der ITU die Notwendigkeit, technologische Innovation mit Nachhaltigkeit zu verbinden. Saudi-Arabien spielt eine führende Rolle bei der Förderung einer Kreislaufwirtschaft für Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und hat im Rahmen der Green Digital Action Initiative Projekte wie den C.I.R.C.L.E.S.-Rahmen für IKT-Nachhaltigkeit und das globale Toolkit für Elektroschrott-Management-Vorschriften ins Leben gerufen, die Regierungen und Industrie dabei unterstützen sollen, CO₂-Emissionen zu reduzieren, Elektroschrott verantwortungsvoll zu entsorgen und eine grünere Infrastruktur aufzubauen. Breitere nationale und regionale Anstrengungen, wie die Saudi Green Initiative und die Middle East Green Initiative, zielen ebenfalls darauf ab, sicherzustellen, dass Technologie dem Menschen und dem Planeten dient.

Saudi-Arabien fordert zudem eine verantwortungsvolle Einführung neuer Technologien, einschließlich Künstlicher Intelligenz (KI), und investiert gleichzeitig in digitale Kompetenz und KI-gestützte Weiterbildungsprogramme, um Frauen und Jugendliche zu stärken und die globale digitale Bereitschaft zu erhöhen. Die Digital Regulatory Academy, die der saudischen Kommunikations-, Raumfahrt- und Technologiekommission untersteht, hat bereits über 1.500 Fachleute aus 190 Ländern in den Bereichen digitale Governance und öffentliche Politik geschult. Ein weiteres Projekt hilft Ländern, ihre digitalen Ökosysteme durch den von der ITU geführten Kapazitätsaufbau und Wissensaustausch in verschiedenen Regionen der Welt zu stärken. Saudi-Arabien unterstützte die ITU auch bei der Erstellung der globalen Studie „Connecting Humanity“, deren datengestützte Erkenntnisse jedem Land helfen können, die digitale Inklusion zu verbessern. Derzeit machen Frauen etwa 35 % der saudischen IKT-Belegschaft aus. Ein Projekt zum Aufbau eines weiblichen Führungsnetzwerks hat die Fortschritte bei der Gleichstellung der Geschlechter weiter vorangetrieben. Dieses Projekt plant, weltweit 300 weibliche Vertreterinnen in digitalen und Managementfähigkeiten zu schulen und die Beteiligung, Führung und Mentoring-Möglichkeiten für Frauen in diesem Bereich auszubauen.

Die saudische Vision 2030 setzt sich für Zusammenarbeit, Innovation und Inklusion ein, um die digitale Transformation für alle zu ermöglichen. Das Land unterstützt die globale digitale Zusammenarbeit großzügig als Goldpartner des WSIS-Forums 2026.

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