de.wedoany.com-Bericht: Die Associated British Ports (ABP) plant den Bau eines Onshore-Windparks im Hafen von Hull. Zu dem Projekt fanden am 30. Juni und 29. Juli öffentliche Konsultationen statt.

Der Plan sieht die Installation einer Windkraftanlage mit einer Leistung von bis zu 5 MW im Hafen von Hull vor, die zwei bereits im März 2024 zur vorläufigen Genehmigung eingereichte Anlagen ergänzt. Sollten alle Anlagen genehmigt und errichtet werden, befänden sich insgesamt drei Windkraftanlagen im Hafengebiet.
ABP erklärte, diese Anlagen seien entscheidend für die Kontrolle der Stromkosten und die direkte Dekarbonisierung des Hafenstroms. Man erwarte, dass sie die Grundlage für industrielles Wachstum schaffen. Seit 2014 habe der Hafenbetreiber seine Emissionen um über 40 % reduziert und senke durch Betriebseffizienz und Elektrifizierung kontinuierlich die Treibhausgasemissionen der Bereiche 1 und 2.
ABP wies darauf hin, dass die erneuerbare Stromerzeugung im Hafen ein wesentlicher Bestandteil dieses kontinuierlichen Reduktionsprozesses sei und gleichzeitig die Energie-Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit erhöhe. So verfüge der Hafen von Hull über eine der größten gewerblichen Dach-Photovoltaikanlagen Großbritanniens, und in 18 der 21 Häfen von ABP liefen Projekte für erneuerbare Energien. Neben der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen investiere ABP konzernweit kontinuierlich in Elektrofahrzeuge und -kräne sowie in eine neue, energieeffizientere Flotte von Lotsenbooten. Die Nachhaltigkeitsstrategie von ABP verbinde die Dekarbonisierung des Hafenbetriebs mit einer breiteren Rolle zur Förderung von Industrie- und Energiewendeprojekten, einschließlich Offshore-Windkraft und Kohlenstoffabscheidung.
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