Finnish Fortum und schwedisches EcoDataCenter unterzeichnen 10-MW-Wasserkraft-Stromabnahmevertrag
2026-06-28 14:52
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de.wedoany.com-Bericht: EcoDataCenter hat mit dem finnischen Energieunternehmen Fortum einen vierjährigen Stromabnahmevertrag (PPA) über 10 MW Wasserkraft abgeschlossen, um sein Rechenzentrum in Falun, Schweden, mit Strom zu versorgen.

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Der Vertrag deckt den Zeitraum von 2026 bis 2030 ab. EcoDataCenter bezieht Strom aus dem Dalälven-Wasserkraftwerk von Fortum und erhält gleichzeitig Herkunftsnachweise. Fortum übernimmt die physische Stromlieferung und die Ausgleichsverantwortung. Das Rechenzentrum in Falun wurde 2019 in Betrieb genommen und hostet gleichzeitig Kapazitäten für den Neocloud-Anbieter CoreWeave.

Peter Michelson, CEO von EcoDataCenter, erklärte, dass die Verwurzelung des Unternehmens in Dalarna und die enge Zusammenarbeit mit lokalen Stromerzeugern der Schlüssel für das Wachstum des Unternehmens und der gesamten Branche seien; die direkte Nutzung des Dalälven-Flusses zur Stromversorgung der Anlage in Falun im Rahmen der Vereinbarung mit Fortum sei ein Beispiel für die gemeinsame Planung, neue Chancen für die Region zu schaffen.

Simon-Erik Ollus, Leiter Großkunden und Strommarkt bei Fortum, ergänzte, dass Rechenzentren eine wichtige und wachsende Branche seien, in der Fortum großes Potenzial sehe. Diese Zusammenarbeit sei ein wichtiger erster Schritt für bewusste Investitionen des Unternehmens in diesem Bereich in Schweden. Er fügte hinzu, dass es möglich sei, diese Reise in Dalarna zu beginnen, dank der starken Wasserkraftaktivitäten des Unternehmens vor Ort.

Fortum betreibt 39 Wasserkraftwerke am schwedischen Fluss Dalälven mit einer Gesamtinstallierten Leistung von 970 MW. Die konkrete Anlage, die EcoDataCenter mit Strom versorgt, wurde noch nicht bekannt gegeben. Das Unternehmen baut auch an mehreren Standorten in Finnland sein Rechenzentrumsgeschäft aus. EcoDataCenter wurde 2015 gegründet, später von Areim übernommen und fusionierte 2019 mit Fortlax. Im Jahr 2025 verkaufte das Unternehmen drei schwedische Anlagen an CapMan Infra und konzentrierte sich gleichzeitig auf die Entwicklung von Hyperscale-Rechenzentren.

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