de.wedoany.com-Bericht: Auf der diesjährigen MWC Shanghai präsentierte ZTE rund um das Konzept des „Token-Betriebs", das aus der KI-Rechenleistungs-Infrastruktur abgeleitet wurde, seine Full-Stack-Fähigkeiten von der Hardware bis zur Software. Damit reagiert das Unternehmen auf die neuen Anforderungen von Netzbetreibern und Unternehmenskunden an Rechenleistung und intelligente Anwendungen im KI-Zeitalter.
Auf der Messe rückte die von ZTE vorgestellte Lösung des intelligenten Superknotens in den Fokus. Mit der Bereitstellung von Rechenleistungsclustern im extrem großen Maßstab verlagert sich der KI-Wettbewerb vom Parameter-Wettlauf hin zur industriellen Umsetzung. Die Lösung adressiert die drei Hauptprobleme des Datenübertragungsengpasses zwischen GPUs, des Speichermangels und der Hardware-Verschwendung. Durch die Superknoten-Technologie wird eine schnelle Verbindung über Server- und sogar Rack-Grenzen hinweg ermöglicht, was im Wesentlichen eine effizient koordinierte Rechenumgebung für KI schafft. Ziel ist es, das Training großer Modelle zu beschleunigen und die Implementierungskosten zu senken.
Laut ZTE bietet die Lösung zwei besondere Vorteile. Der erste ist die offene Entkopplung. Durch das „5+X"-Design für die extreme Koordination mehrerer Chips und die Nutzung von fünf Chip-Koordinations- und -Wahrnehmungstechnologien, darunter selbst entwickelte CPUs, Intra-/Inter-Server-Verbindungen, Netzwerkkarten und DPUs, wird eine effiziente chipübergreifende Zusammenarbeit erreicht und Rechenleistungsinseln werden aufgebrochen. Der zweite Vorteil ist die erstmalige OEX-Orthogonalarchitektur. Sie verwendet ein 0-Kabel-Design und verbindet Rechenknoten und Vermittlungsknoten vertikal kreuzweise, wodurch die Rechenleistungsdichte erheblich gesteigert wird. Ein einzelnes Rack kann 128 GPUs unterstützen und ist auf 16.000 Karten erweiterbar, was den Effekt „ein Rack ist eine riesige GPU" erzielt. Die auf diesen Fähigkeiten basierende AIDC-Lösung integriert zudem Energiespartechnologien wie die 800V-Hochspannungs-Gleichstromversorgung, die Full-Stack-Flüssigkeitskühlung und die intelligente bidirektionale dynamische Steuerung von Rechenleistung und Strom, um einen effizienten und kohlenstoffarmen Betrieb zu gewährleisten.
Auf der Ebene der KI-Software und -Anwendungen präsentierte ZTE das als technologische Basis des KI-Zeitalters positionierte neue Betriebssystem AIOS sowie die darauf basierende, für Unternehmen entwickelte Agentenplattform Co-Claw. Diese Plattform zielt darauf ab, Tokens von Recheneinheiten in steuerbare, dienstbare und monetarisierbare intelligente Ressourcen umzuwandeln und die Steuerung, Orchestrierung und dienstbasierte Bereitstellung von Tokens zu unterstützen. Am Stand von ZTE waren Demonstrationen einer Reihe von KI-Endgeräteanwendungen auf Basis dieser Plattform zu sehen, wie z. B. die automatische Transkription von Besprechungsnotizen für Unternehmensvideokonferenzen, der KI-Intelligenzmanager, der Unterhaltungspartner und der Sicherheitswächter für den Haushalt sowie Co-Claw, das für den persönlichen Büroeinsatz als „Super-Assistent" positioniert ist. Außerhalb des Standes zog auch das in Zusammenarbeit mit ByteDance eingeführte Doubao-Handy von ZTE viele Besucher an.
ZTE wies darauf hin, dass Co-Claw auf einer selbst entwickelten Architektur auf Basis der Open-Source-Version basiert, eine Business-Skill-Spezifikation erstellt und eine umfassende KI-Sicherheitsbasis geschaffen hat. Es zeichnet sich durch eine Ein-Klick-Installation und sofortige Nutzbarkeit aus, setzt in häufigen Büroszenarien an und bietet eine Komplettlösung. Mit Produkten wie dem Co-Claw KI-All-in-One bietet ZTE Netzbetreibern sowie Regierungs- und Unternehmenskunden eine One-Stop-KI-Agentenlösung, um den Token-Wertbetrieb zu fördern. Dies profitiert sowohl von der umfangreichen Erfahrung von ZTE in der Endgeräteentwicklung und dem gesamten Endgeräte-Portfolio als auch von seinem langjährigen Verständnis der Kundenbedürfnisse im Regierungs- und Unternehmensmarkt. Eine IDC-Studie zeigt, dass bereits über 60 % der führenden chinesischen Unternehmen begonnen haben, generative KI in ihre Kernprozesse zu integrieren.
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