de.wedoany.com-Bericht: Der brasilianische Bundesrechnungshof (TCU) hat am 24. Juni die Aufnahme von vier Übertragungslosen in die für den 3. Juli angesetzte Übertragungsauktion genehmigt. Diese Lose betreffen die Vertragsauflösung mit dem Unternehmen MEZ.

Die Genehmigung erfolgte, nachdem das brasilianische Ministerium für Bergbau und Energie (MME) und das Unternehmen MEZ im Rahmen des externen Sekretariats für Konsenslösung und Konfliktprävention (SecexConsenso) des Bundesrechnungshofs eine Selbstbestimmungsvereinbarung getroffen hatten.
Die Obergrenze der jährlich zulässigen Einnahmen (RAP) für die Lose 7 bis 10 beträgt insgesamt 315,2 Millionen BRL, die geplanten Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 1,758 Milliarden BRL. Die Auktion findet am selben Tag um 14:00 Uhr am Hauptsitz der B3 in São Paulo statt.
Gemäß der genehmigten Vereinbarung kann das Unternehmen MEZ am Bieterverfahren für Los 8 teilnehmen.
Los 7 liegt im Bundesstaat São Paulo und umfasst die 345-kV-Erdkabelleitungen Norte–São Miguel (Stromkreise 1 und 2), die 345-kV-Erdkabelleitungen São Miguel–Ramon (Stromkreise 1 und 2) sowie das Umspannwerk São Miguel (345/88 kV). Dieses Los ist das größte der vier Lose, mit einer Obergrenze der jährlich zulässigen Einnahmen von 201,5 Millionen BRL und geplanten Investitionen von 1,089 Milliarden BRL.
Los 8 liegt im Bundesstaat Mato Grosso do Sul und umfasst das Umspannwerk Iguaçu 2 (230/138 kV) sowie den 230-kV-Leitungsabschnitt zwischen dem Umspannwerk Iguaçu 2 und der Leitung Guaíra–Dourados C1. Die Obergrenze der jährlich zulässigen Einnahmen beträgt 26,5 Millionen BRL, die geplanten Investitionen belaufen sich auf 150,7 Millionen BRL.
Los 9 liegt im Bundesstaat São Paulo und umfasst das Umspannwerk Dom Pedro I (230/88 kV), den 230-kV-Leitungsabschnitt zwischen dem Umspannwerk Dom Pedro I und der Leitung São José dos Campos–Mogi das Cruzes sowie den 88-kV-Leitungsabschnitt zwischen dem Umspannwerk Dom Pedro I und den Leitungen Mairiporã–Jaguari C1/C2. Die Obergrenze der jährlich zulässigen Einnahmen beträgt 37,9 Millionen BRL, die geplanten Investitionen belaufen sich auf 224,6 Millionen BRL.
Los 10 liegt im Bundesstaat Mato Grosso und umfasst das Umspannwerk Nord-Cuiabá (500/138 kV) sowie den 500-kV-Leitungsabschnitt zwischen dem Umspannwerk Nord-Cuiabá und der Leitung Jauru–Cuiabá C2. Die Obergrenze der jährlich zulässigen Einnahmen beträgt 49,3 Millionen BRL, die geplanten Investitionen belaufen sich auf 292,8 Millionen BRL.
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