Edison erweitert Windkraftkapazität in den italienischen Abruzzen auf 186 Megawatt
2026-06-30 08:52
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de.wedoany.com-Bericht: Edison hat in der italienischen Region Abruzzen ein Windkraft-Repowering-Projekt abgeschlossen, in das insgesamt über 200 Millionen Euro investiert wurden. Die installierte Leistung wurde von 114 Megawatt auf 186 Megawatt erhöht, während die Anzahl der Windkraftanlagen auf dem Bergrücken um 73 % reduziert wurde (von 173 auf 47 Anlagen der neuesten Generation). Die erneuerbare Stromerzeugung stieg um das 2,5-Fache auf 355 Gigawattstunden pro Jahr, was den Energiebedarf von über 131.000 Haushalten decken kann – fast so viele wie in der gesamten Provinz Pescara – und die CO₂-Emissionen um 148.000 Tonnen pro Jahr senkt.

Das technische Modernisierungs- und Erweiterungsprojekt wurde in zwei Phasen umgesetzt: von 2019 bis 2021 und von 2025 bis 2026. Edison-CEO Nicola Monti erklärte, der Abschluss des Repowering-Projekts in den Abruzzen sei ein strategischer Meilenstein für das Wachstum erneuerbarer Energien in Italien und für die Förderung technologischer Diversifizierung, der Stärkung der Resilienz des nationalen Energiesystems und der Dekarbonisierung durch den Konzern. Er betonte, dass solche Projekte zeigen, wie die Energiewende technologische Innovation, ökologische Nachhaltigkeit und lokale Wirtschaftsentwicklung verbinden kann, indem bestehende Standorte optimiert und das Wachstum von Fähigkeiten und industriellen Lieferketten gefördert wird, die für die Energiezukunft strategisch wichtig sind.

Bereitgestellt von Edison

Das Repowering hat ein erhebliches Potenzial für das Windkraftwachstum in Italien. Die für ein Repowering vorgesehenen Anlagen machen fast die Hälfte der nationalen Windkraftkapazität aus, etwa 6 Gigawatt von insgesamt 13,5 Gigawatt. Angesichts der durchschnittlichen Kapazitätssteigerung von 124 % bei den zu prüfenden Projekten könnte allein durch die Modernisierung bestehender Anlagen eine zusätzliche erneuerbare Kapazität von über 13 Gigawatt geschaffen werden, was etwa 60–70 % des zusätzlichen Bedarfs entspricht, der im Integrierten Nationalen Energie- und Klimaplan (PNIEC) für eine installierte Windkraftkapazität von 26 Gigawatt bis 2030 vorgesehen ist. Das umfassende Repowering-Projekt von Edison in den Abruzzen förderte die Entwicklung lokaler Lieferketten; während der Bauphase waren über 400 Arbeiter beschäftigt, was einen positiven Kreislauf für Beschäftigung und lokale Lieferketten schuf und die Spezialisierung lokaler Unternehmen vorantrieb. Die vollständige Neuerrichtung optimierte zudem die bereits in Betrieb befindlichen und mit Infrastruktur ausgestatteten Produktionsstandorte, verbesserte das visuelle Erscheinungsbild und die Harmonie mit der natürlichen Umgebung.

Das Projekt wurde von sorgfältigen Umweltrenaturierungsarbeiten begleitet: Die Standorte der abgebauten Windkraftanlagen wurden mit verbessertem Boden (unter Wiederverwendung von Aushubmaterial) bedeckt und in Schafweiden umgewandelt; Hänge wurden eingeebnet und mit Hydroseedling versehen, um die ursprüngliche natürliche Umgebung wiederherzustellen. Auf Wunsch der lokalen Behörden wurden einige Fundamente nicht speziell entfernt, sondern vergraben, um stabile Sockel für Picknickbereiche zu schaffen. Dank neuer Kabeltrassen und Bauarbeiten hat Edison auch den „Sentiero del Vento" (Windpfad) umgestaltet und aufgewertet, einen alten Bergpfad, der nun als touristische Route für Wanderer und Mountainbiker restauriert wurde. Mit neun Windparks und einer installierten Leistung von 186 Megawatt ist Edison derzeit der führende Windkraftbetreiber in den Abruzzen und erzeugt 61 % der gesamten Windstromproduktion der Region. Die Abruzzen sind die erste Region Italiens, in der Edison das Repowering aller Windparks abgeschlossen hat. Dieses Modell kombiniert Kapazitätssteigerung, technologische Innovation, reduzierte Landschaftsauswirkungen und effiziente Landnutzung und zeigt die strategische Rolle des Repowerings für die Entwicklung der Windkraftindustrie in Italien.

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