Schweizer Oxyle bestätigt Abbaubarkeit von C3-PFAS, Ziel über 99,9 %
2026-06-30 13:55
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de.wedoany.com-Bericht: Das Schweizer Cleantech-Unternehmen Oxyle hat in einem Feldversuch an einer Industrieanlage mit seiner patentierten photochemischen Reduktionstechnologie OxLight zwei Prozessabwasserströme mit hohen Konzentrationen von ultrakurz- und kurzkettigen C3-PFAS-Verbindungen abgebaut und defluoriert, wodurch die Wirksamkeit der Technologie unter realen Industriebedingungen bestätigt wurde. Dieser Versuch erweitert die Kundenvalidierungsprojekte des Unternehmens und treibt die Kommerzialisierung der permanenten PFAS-Zerstörungstechnologie voran.

Daniel Kunz Adliswil Schweiz

Der Feldversuch bewertete zwei Abwasserströme, die dieselben ultrakurz- und kurzkettigen C3-PFAS-Verbindungen enthielten, sich jedoch in ihren Matrixeigenschaften und Schadstoffkonzentrationen deutlich unterschieden. Oxyle hat das OxLight-Verfahren für jede Matrix maßgeschneidert. Im anorganisch reichen Abwasser (PFAS-Konzentration ca. 20–25 ppm) wurde ein Abbau von über 99 % erreicht; im stark organisch belasteten Abwasser (PFAS-Konzentration ca. 70 ppm) lag die Abbaurate bei über 97 %. Die Freisetzungsmessung von Fluorid bestätigte die Spaltung der Kohlenstoff-Fluor-Bindungen und damit die permanente Zerstörung der PFAS.

OxLight ist die patentierte Zerstörungstechnologie von Oxyle, die PFAS-Verbindungen durch die Kombination von ultraviolettem Licht mit Mediatorchemikalien vor Ort abbaut. Im Gegensatz zu Adsorptions- und Filtrationsverfahren, die PFAS lediglich in verbrauchten Medien oder sekundären Abfallströmen konzentrieren, bietet OxLight eine Zerstörungslösung. Die Technologie bildet die Kernzerstörungsstufe des modularen Zerstörungssystems von Oxyle, das je nach Wasserchemie, PFAS-Profil, Emissionsanforderungen und Behandlungszielen jedes Standorts um zusätzliche Optimierungsstufen ergänzt werden kann.

Neben der Demonstration der Behandlungseffizienz lieferte der Feldversuch auch wichtige technische und betriebliche Daten für die Auslegung einer vollständigen Anlage mit einer angestrebten Abbaurate von 99,9 %, darunter Erkenntnisse zur Prozessbetriebsfähigkeit, Auslegungsparametern, Prozessbedingungen und Wirtschaftlichkeit unter realen Industriebedingungen. Diese Ergebnisse festigen die Grundlage für die kommerzielle Skalierung der PFAS-Zerstörungslösung von Oxyle in einer breiten Palette von Industrieabwasser-Anwendungen.

Dr. Fajer Mushtaq, Mitbegründer und CEO von Oxyle, erklärte: „Ultrakurz- und kurzkettige PFAS gehören zu den persistentesten und am schwierigsten zu behandelnden Schadstoffen in der Wasseraufbereitung. Diese Feldversuchsergebnisse zeigen den erfolgreichen Abbau dieser Verbindungen und die Anpassungsfähigkeit unserer Lösung an die komplexen Abwasserbedingungen, mit denen unsere Kunden vor Ort konfrontiert sind. Der daraus resultierende Datensatz bietet eine empirische Grundlage für die Entwicklung einer vollständigen Lösung mit einer angestrebten Behandlungsrate von über 99,9 %."

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