de.wedoany.com-Bericht: Die BMW Group treibt die intelligente Fertigung voran und setzt im Werk Spartanburg im US-Bundesstaat South Carolina den humanoiden Roboter Figure 03 ein, um komplexe Logistik-Sortieraufgaben durchzuführen und die Produktionseffizienz zu steigern.

Diese Maßnahme ist Teil der Investitionen von BMW in die physische Künstliche Intelligenz (Physical AI), die digitale KI mit Maschinen und Robotern kombiniert, die in realen Industrieumgebungen Aufgaben ausführen können. BMW möchte damit die Produktivität optimieren, die Sicherheit erhöhen und die körperliche Belastung der Mitarbeiter verringern. Ulrich Wieland, Vice President Production Control and Logistics bei der BMW Manufacturing Co., erklärte, dass das Werk Spartanburg zum Maßstab für den täglichen Einsatz humanoider Roboter innerhalb des Konzerns geworden sei.
Figure 03 führt mehrere wichtige Verbesserungen ein, darunter weiche Komponenten für mehr Sicherheit im Umgang mit Menschen, kabelloses Laden zur Maximierung der Betriebszeit, Kommunikation per Sprachbefehl, präzisere taktile Sensoren sowie eine in die Handfläche integrierte Kamera. Diese Verbesserungen erhöhen die Fähigkeit des Roboters, Komponenten zu handhaben, erheblich. Diese Art der Automatisierung trägt dazu bei, die Logistikeffizienz zu steigern, Fehler zu reduzieren und die Skalierbarkeit von Prozessen in zukünftigen Produktionswerken zu fördern.
Der Einsatz humanoider Roboter ist Teil der Gesamtstrategie BMW iFACTORY, mit der der deutsche Hersteller alle Phasen der Produktion digitalisiert. BMW hat zudem das System AIQX (Artificial Intelligence Quality Next) eingeführt, eine Plattform auf Basis von Kameras und intelligenten Sensoren, die visuelle und akustische Prüfungen in Echtzeit durchführt und den Bedienern über digitale Geräte sofortiges Feedback gibt.









