Nigeria führt Anreize zur Förderung der lokalen Smartphone-Produktion ein
2026-06-30 14:16
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de.wedoany.com-Bericht: Nigeria hat Anreize eingeführt, um die lokale Produktion von Smartphones, Tablets und anderen Telekommunikationsgeräten zu fördern, mit dem Ziel, Kosten zu senken und den digitalen Zugang zu erweitern.

Nigeria führt Anreize zur Unterstützung der heimischen Smartphone-Industrie ein.

Die nigerianische Kommunikationskommission (NCC) ist der Ansicht, dass diese Anreize die lokale Fertigung wiederbeleben, Arbeitsplätze schaffen und den Übergang des Landes zu einer inklusiveren und eigenständigeren digitalen Wirtschaft beschleunigen könnten. Das Programm könnte auch Telekommunikationsbetreibern zugutekommen, indem es die Smartphone-Durchdringung erhöht, die Nutzung von mobilem Breitband vorantreibt und die Nachfrage nach digitalen Diensten wie Mobile Banking, E-Commerce, Streaming und Cloud-Anwendungen stimuliert. Eine höhere Gerätedurchdringung wird auch dazu beitragen, die Kapitalrendite von 4G- und 5G-Netzen zu maximieren.

Der Vorsitzende des NCC-Rates, Idris Ibikunle Olorunnimbe, erklärte, dass die Regulierungsbehörde eine aktivere Rolle bei der Unterstützung des industriellen Wachstums übernehme, um ein günstiges Umfeld für Investoren zu schaffen, die in Nigeria Gerätefertigungsanlagen errichten möchten. Zu den Anreizen gehören Steuerbefreiungen und vereinfachte Zollverfahren, um die Produktionskosten zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit lokal montierter Geräte zu verbessern.

Olorunnimbe wies darauf hin, dass eine wirksame Regulierung entscheidend sei, um sicherzustellen, dass Verbraucher Zugang zu echten, sicheren und erschwinglichen Geräten sowie zuverlässigen Garantieleistungen haben. Erschwinglichkeit dürfe nicht auf Kosten der Qualität oder der Marktintegrität gehen. Obwohl Nigeria bedeutende Fortschritte bei der Ausweitung der Telekommunikationsabdeckung erzielt habe, hindere der hohe Preis von Smartphones Millionen von Nigerianern daran, vollständig an der digitalen Wirtschaft teilzunehmen. Laut den neuesten Branchendaten decken Mobilfunknetze fast 90 % der Bevölkerung ab, aber mehr als zwei Drittel der Nigerianer sind noch offline. Im Jahr 2024 besaßen nur etwa 27 % ein Smartphone, was die Herausforderung der Erschwinglichkeit unterstreicht. Diese Daten zeigen, dass Netzwerkinvestitionen durch erschwinglichere vernetzte Geräte ergänzt werden müssen.

Olorunnimbe sprach sich auch für flexible Gerätefinanzierungsmodelle aus und betonte, dass Nigerianer nicht länger gezwungen werden sollten, Smartphones mit einer einmaligen Barzahlung zu erwerben. Lokal hergestellte Smartphones, Router und MiFi-Geräte werden in das digitale Inklusionsprogramm der Kommission aufgenommen, das integrierte Funktionen für den Zugang zu kostenlosen Bildungsplattformen und wichtigen staatlichen digitalen Diensten bietet, darunter Portale für E-Health, Steuern und Bürgerregistrierung.

Zuvor hatten in Nigeria bereits Unternehmen wie Afrione, Imose, Omatek und Zinox Versuche zur lokalen Gerätemontage unternommen. Aufgrund hoher Produktionskosten, instabiler Stromversorgung und Einschränkungen in der Lieferkette fiel es vielen Unternehmen jedoch schwer, ihre Produktion auszuweiten.

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