de.wedoany.com-Bericht: Glencore hat beim kanadischen Strategic Response Fund (strategischer Antwortfonds) mit einem Gesamtvolumen von 50 Milliarden kanadischen Dollar (etwa 36 Milliarden US-Dollar) einen Antrag auf Bundesmittel für die Modernisierung seiner Horne Smelter (Horne-Hütte) und CCR Refinery (CCR-Raffinerie) in der Provinz Québec in den nächsten fünf Jahren eingereicht. Der Antrag umfasst sämtliche Investitionspläne, darunter Emissionsminderungsprojekte, Anlagenmodernisierungen und Betriebsverbesserungen.
Zuvor hatte Glencore Investitionen in Höhe von rund 10 Milliarden kanadischen Dollar (etwa 7,3 Milliarden US-Dollar) für sein Kupfergeschäft in Québec ausgesetzt, nachdem keine Einigung mit der Provinzregierung von Québec über ein Unterstützungspaket erzielt worden war. Davon waren rund 3 Milliarden kanadische Dollar (etwa 2,2 Milliarden US-Dollar) ursprünglich speziell für den Bau von Emissionsminderungsanlagen vorgesehen.
Die Horne-Hütte in Rouyn-Noranda, Québec, ist eine der wenigen Schmelzanlagen in Nordamerika, die gleichzeitig Kupferkonzentrate und Sekundärrohstoffe wie Elektronikschrott verarbeiten kann. Zusammen mit der CCR-Raffinerie bildet sie die einzige vollständige Kupferhütten-Raffinerie-Kette Kanadas mit einer Jahresproduktion von rund 210.000 Tonnen Kupfer und Edelmetallprodukten und nimmt eine Schlüsselposition in der kanadischen und nordamerikanischen Kupfer-Lieferkette ein.
Gleichzeitig treibt die Provinzregierung von Québec eine Überarbeitung der Umweltvorschriften voran, um die Frist für die strengeren Arsenemissionsgrenzwerte, die die Horne-Hütte einhalten muss, von 2027 auf 2029 zu verschieben, damit das Unternehmen mehr Zeit für die erforderlichen Anpassungen erhält. Derzeit wartet Glencore noch auf die endgültige Entscheidung der kanadischen Bundesregierung über die finanzielle Unterstützung.









