Wiederaufnahme der Arbeiten am Lithiumprojekt der portugiesischen Savannah Resources
2026-06-30 15:25
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de.wedoany.com-Bericht: Das an der Londoner Börse notierte Unternehmen Savannah Resources hat die Arbeiten an seinem Lithiumprojekt Barroso im Norden Portugals wieder aufgenommen, nachdem die portugiesische Regierung das Projekt als von nationaler und europäischer strategischer Bedeutung eingestuft und eine durch eine gerichtliche Verfügung verursachte dreiwöchige Unterbrechung aufgehoben hatte.

Savannah Resources wird den Umweltverträglichkeitsbericht für das portugiesische Lithiumprojekt bis März 2023 erneut einreichen

Die Lagerstätte Barroso enthält Spodumen mit Ressourcen von über 39 Millionen Tonnen und ist die größte Lithiumlagerstätte Europas. Potenzielle Erweiterungsressourcen liegen zwischen 35 und 62 Millionen Tonnen, was die Gesamtressourcen auf über 100 Millionen Tonnen erhöhen und die voraussichtliche Lebensdauer der Mine auf über 50 Jahre verlängern könnte.

Das Projekt ist seit fast einem Jahrzehnt mit öffentlichem Widerstand und rechtlichen Herausforderungen konfrontiert. Am 9. Juni genehmigte das Verwaltungs- und Finanzgericht von Mirandela eine einstweilige Verfügung, die zur Einstellung der Arbeiten führte. Die Verfügung wurde von der Versammlung der Grundstückseigentümer von Barroso nach der zweiten Vergabe einer Verwaltungsdienstbarkeit beantragt. Die Regierung erklärte gegenüber dem Gericht, dass die Aussetzung das öffentliche Interesse erheblich schädigen, ein strategisch wichtiges Projekt verzögern und die Energiewende gefährden könnte.

Savannah Resources gab an, nach der Aufhebung der Aussetzung am Montag die Arbeiten vor Ort wieder aufzunehmen und planmäßig fortzusetzen. Gegen die Aufhebung der Verfügung gibt es kein gesetzliches Rechtsmittel, doch Gegner könnten weitere Schritte unternehmen. Die endgültige Investitionsentscheidung wird vor Jahresende erwartet, mit Baubeginn im Jahr 2027 und erster Produktion im Jahr 2028.

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