Neue SAG-Mühle in der Zinkmine Rosh Pinah in Namibia verdoppelt die Kapazität
2026-07-01 11:07
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de.wedoany.com-Bericht: Die Zinkmine Rosh Pinah wird nach der Inbetriebnahme und Inbetriebnahme einer neuen SAG-Mühle (Semiautogene Mühle) ihre Erzverarbeitungskapazität voraussichtlich verdoppeln. Die Mine im Südwesten Namibias, die zu 90 % der Private-Equity-Gesellschaft Appian Capital Advisory gehört, gab am Montag die erfolgreiche Inbetriebnahme der SAG-Mühle bekannt, der letzten großen Verarbeitungskomponente im geplanten Ausbau der Mine.

Die Zink-Blei-Mine liegt in der Namib-Wüste, etwa 20 Kilometer nördlich des Oranje-Flusses. Seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 1969 ist die Mine zum Eckpfeiler der örtlichen Bergbaustadt Rosh Pinah geworden.

Das laufende Erweiterungsprojekt trägt den Namen RP2.0 und umfasst die weitere Erschließung der Untertagemine, wie den neu entwickelten WF3-Zugang und die Rampe, sowie den Bau neuer Übertageanlagen. Als Teil der neuen Übertage-Infrastruktur ersetzt die neue SAG-Mühle die vorhandene Kugelmühle und soll nach dem Hochfahren die Verarbeitungskapazität der Mine von derzeit 700.000 Tonnen Erz pro Jahr auf 1,4 Millionen Tonnen steigern.

Neben der Erweiterung der Verarbeitungskapazität zielt die SAG-Mühle auch darauf ab, die Fähigkeit der Aufbereitungsanlage zur Verarbeitung härterer Erztypen zu verbessern, die mit fortschreitendem Abbau immer häufiger vorkommen.

Appian erklärte in einer Pressemitteilung, dass die Inbetriebnahme der Mühle den vollständigen RP2.0-Kreislauf als integriertes System in Betrieb nehme, einschließlich der Paste-Backfill- und Wasseraufbereitungsanlage, der erweiterten Flotation (neuer Zinkkreislauf), der Eindickungs- und Filterkapazitäten. Das Unternehmen gab außerdem an, dass der Ausbau die Betriebsdauer der Mine verlängere, die Ressourcennutzung im gesamten Erzkörper verbessere und die Position von Rosh Pinah als langlebiges Basismetallprojekt in Namibia festige. Laut Appian läuft das Projekt planmäßig und im Budgetrahmen, der Gesamtbaufortschritt liege nun bei über 95 %.

Ignacio Bustamante, Leiter der Basismetallsparte von Appian, sagte: „Die Inbetriebnahme der SAG-Mühle markiert den Abschluss unserer zentralen Verarbeitungsinfrastruktur und spiegelt die Ausführungsqualität des RPZ-Teams im gesamten RP2.0-Projekt wider.“ Er fügte hinzu: „Mit der Inbetriebnahme des gesamten Kreislaufs ist das Projekt auf dem besten Weg, einen sprunghaften Anstieg der Produktion zu erzielen.“

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