de.wedoany.com-Bericht: 30. Juni – Die polnische Kabelgesellschaft HTK aus Hrubieszów baut ein Glasfasernetz im Kreis Hrubieszów und im Kreis Zamość. Das Projekt ist im Rahmen des FERC-Programms angesiedelt und erhält EU-Mittel in Höhe von über 12,3 Millionen Złoty. Nach Fertigstellung werden 4.037 Adresspunkte erschlossen, von denen 4.259 Haushalte und 395 Unternehmen profitieren.
Der Ausbau von HTK ist ein lokales Breitband-Infrastruktur-Ergänzungsprojekt mit dem Ziel, schnelle Glasfaseranschlüsse in Gebiete mit unzureichender Versorgung von Wohnungen, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zu bringen. Die Kreise Hrubieszów und Zamość liegen im Osten Polens; einige Regionen haben eine geringe Bevölkerungsdichte, sodass sich der schnelle Glasfaserausbau für Betreiber allein aus kommerziellen Erträgen kaum rechnet. Mit EU-Mitteln kann der anfängliche Baudruck für Betreiber gesenkt werden, sodass die Verlegung von Glasfaserkabeln, Zugangsknoten, Endleitungen, Hausanschlüssen und die Netzinbetriebnahme auf mehr Adresspunkte ausgeweitet werden können. Nach Abschluss des Projekts haben 4.259 Haushalte und 395 Unternehmen die Möglichkeit, an schnelles Internet angeschlossen zu werden, was direkte Auswirkungen auf Telearbeit, digitale Bildung, Geschäftsbetrieb, E-Government und die Digitalisierung lokaler Dienste hat.
Das Projekt hat bereits Fortschritte erzielt. HTK hat in den neu erschlossenen Gebieten mit der Bereitstellung von Diensten begonnen; die jüngste Bauphase hat 239 Adresspunkte an 9 Standorten mit Glasfaserzugang versorgt.
Der Glasfaserausbau im Rahmen des FERC-Programms konzentriert sich auf die Lösung des „letzten Meile“-Zugangsproblems. Nachdem das Backbone-Netz und regionale Netze verlegt sind, bleiben digitale Dienste bloße Theorie, wenn Haushalte, Geschäfte und kleine Unternehmen nicht angeschlossen werden können. HTK hat an 9 Standorten 239 Adresspunkte in Betrieb genommen, was zeigt, dass das Projekt von der Planungs- und Bauphase in die tatsächliche Dienstbereitstellungsphase übergegangen ist. Für lokale Betreiber umfasst der Glasfaserausbau nicht nur die Kabelverlegung, sondern auch Vor-Ort-Vermessungen, Koordination von Masten oder Leitungsrohren, Installation von Verteilerkästen, Glasfaseranschlüsse beim Endkunden, Netztests und Kundenaktivierung. Hinter jedem neuen Adresspunkt stehen Bauarbeiten, Gerätekonfiguration und Dienstbereitstellung; der Baufortschritt wird in der Regel schrittweise nach Dörfern, Stadtteilen und Adresspunkten freigegeben.
Das Projekt zeigt auch die Abhängigkeit der polnischen lokalen Kommunikationsinfrastruktur von EU-Mitteln. In großen Städten können Betreiber Investitionen in der Regel durch die Anzahl der Nutzer und Unternehmenskunden amortisieren; in kleinen und mittleren Städten sowie ländlichen Gebieten besteht eine Diskrepanz zwischen Baukosten und Nutzerdichte, sodass öffentliche Fördermittel eine wichtige Möglichkeit zur Ausweitung der Abdeckung darstellen. Sobald das Glasfasernetz fertiggestellt ist, können lokale Unternehmen stabilere Cloud-Dienste, Videokonferenzen, Online-Verkäufe, Fernüberwachung und digitale Managementfähigkeiten erhalten, während Haushalte von einer höheren Breitbandqualität profitieren.
HTK erhält über 12,3 Millionen Złoty und treibt die Abdeckung von 4.037 Adresspunkten voran, was zeigt, dass die Breitbandinfrastruktur in Ostpolen weiter ausgebaut wird. Mit der Inbetriebnahme weiterer Standorte wird das Projekt EU-Mittel, die Baukapazitäten lokaler Betreiber und den Zugangsbedarf von Bewohnern und Unternehmen miteinander verbinden.









