de.wedoany.com-Bericht: Vodafone hat beim Tennisturnier in Wimbledon, Großbritannien, einen Roboterarm namens 5G+ Serve eingesetzt, der mithilfe von Netzwerk-Slicing-Technologie die Aufschlagbewegungen der Spieler in Echtzeit nachbildet. Ziel ist es, die niedrige Latenz des 5G-Netzes zu demonstrieren.
Der Roboterarm befindet sich auf den Plätzen 13 bis 15 des Wimbledon Parks in der Nähe des All England Clubs. Er nutzt Netzwerk-Slicing, um eine Downlink-Rate von 32 Mbps und eine Uplink-Rate von 8 Mbps zu gewährleisten und so die benötigten Daten schnell zu empfangen.
Wenn ein Spieler in Wimbledon aufschlägt, erfasst das offizielle Übertragungssignal die Bilder und streamt sie über das Netzwerk-Slicing. Vodafone sammelt Telemetriedaten mittels Posenschätzung, Zielverfolgung und optischer Zeichenerkennung, sodass der 5G+ Serve den Ball weniger als eine Sekunde nach Verlassen des Schlägers freigeben und den Aufschlag nachbilden kann.
Vodafone fügte hinzu, dass die Fähigkeit zur sofortigen Nachbildung des Aufschlags von der Echtzeitfähigkeit des offiziellen Übertragungssignals und etwaigen Verzögerungen abhängt. Das System speichert auch Aufschlagaufzeichnungen vergangener Wimbledon-Spiele, sodass Herausforderer historische Aufschlagbahnen abrufen können.
Eine von Vodafone durchgeführte Studie zeigt, dass 34 % der britischen Öffentlichkeit glauben, mit entsprechendem Training einen professionellen Aufschlag retournieren zu können, darunter 43 % der Männer und 51 % der unter 35-Jährigen. 10 % gaben an, dies beim ersten Versuch zu schaffen, und 19 % meinten, dass dafür überhaupt kein Training nötig sei. Die Studie zeigt zudem, dass 24 % der Männer glauben, mit ausreichender Vorbereitung in Wimbledon einen Profi besiegen zu können. Diese Daten spiegeln das Selbstvertrauen eines Teils der Öffentlichkeit in ihre eigenen Tennis-Fähigkeiten wider.









