de.wedoany.com-Bericht: Das peruanische Ministerium für Verkehr und Kommunikation (MTC) hat über die Generaldirektion für Verkehrsprojekte und -planung im Rahmen einer Roadshow mit dem Titel „Auf den Schienen von Cusco: Investitionsmöglichkeiten in die Eisenbahnentwicklung“ die Eisenbahnprojekte Chinchero–Cusco und Imata–Espinar–Cotabambas vorgestellt. Ziel ist es, strategische Partner für die Ausarbeitung von technischen Studien zu gewinnen und den Bau wichtiger Infrastruktur in der südlichen Region voranzutreiben.

Die Veranstaltung wurde von Vizeverkehrsminister Juan del Carmen Haro geleitet. Teilnehmer waren der Gouverneur der Region Cusco, Werner Salcedo Álvarez, die Generaldirektorin für Verkehrsprojekte und -planung, Gabriela Lara Ruiz, sowie Vertreter des Privatsektors, Fachinstitutionen und in- und ausländische Investoren.
In seiner Rede erklärte der Vizeverkehrsminister, dass Peru die Eisenbahnentwicklung zur nationalen Politik gemacht habe und die Voraussetzungen schaffe, damit entsprechende Projekte zu Motoren des Wirtschaftswachstums und der regionalen Integration werden.
Dazu gehört die Eisenbahnstrecke Chinchero–Cusco mit voraussichtlichen Investitionen von 853 Millionen US-Dollar, die den künftigen internationalen Flughafen Chinchero mit der Stadt Cusco verbinden wird. Nach ihrer Fertigstellung soll sie über 1,37 Millionen Einwohnern zugutekommen, die Anbindung wichtiger Tourismusziele verbessern und die Reisebedingungen erleichtern. Die Eisenbahnstrecke Imata–Espinar–Cotabambas erfordert Investitionen von über 4,52371 Milliarden US-Dollar und erstreckt sich über rund 405 Kilometer. Sie wird einen Logistikkorridor bilden, der die Regionen Arequipa, Cusco und Apurímac mit dem Hafen Matarani verbindet, den Personenverkehr und den Export von Bergbauprodukten erleichtert und die Wettbewerbsfähigkeit der südlichen Region stärkt.
Der Vizeverkehrsminister betonte, dass die Eisenbahnentwicklung Weitsicht, Innovation, Technologie und strategische Partner erfordere, die gemeinsam mit dem Staat langfristige Infrastruktur aufbauen könnten. Diese Projekte böten konkrete Möglichkeiten für private Investitionen, und er unterstrich die Bedeutung, den Privatsektor bereits in der Studienphase einzubeziehen.
Das MTC erklärte, es setze sich für den Aufbau einer modernen, nachhaltigen und integrierten Eisenbahninfrastruktur ein, um Verbindungslücken zu schließen, die regionale Wirtschaft zu beleben und die Lebensqualität der Bevölkerung durch effizientere und sicherere Verkehrssysteme zu verbessern.









