de.wedoany.com-Bericht: Ein 1216 Kubikmeter fassender Hochofen der PT. Indonesia Tsingshan Stainless Steel im Morowali Industrial Park, Provinz Sulawesi, Indonesien, wurde am 10. April 2026 angeblasen. Vom 12. bis 24. Juni stieg die Tagesproduktion stetig von 4703 auf 5018 Tonnen, der Hochofen-Nutzungsfaktor erreichte 4,13 t/m³·Tag.
Die Bau- und Inbetriebnahmeschritte des Hochofens waren klar und geordnet: Am 19. Februar 2026 wurde der Winderhitzer getrocknet, am 4. März die Ofenauskleidung getrocknet, am 25. März die Druckprüfung des Gesamtsystems abgeschlossen, und schließlich am 10. April der Ofen angeblasen. Nach der Inbetriebnahme konzentrierte man sich vor Ort auf den geordneten Abfluss von Schlacke und Roheisen, steuerte präzise den Einsatz der Windformen und die Steigerung der Windmenge, und führte gleichzeitig eine schnelle Siliziumreduzierung sowie begleitende Maßnahmen wie Kohleeinblasung und Sauerstoffanreicherung durch. Bereits am neunten Tag nach dem Anblasen überschritt die Tagesproduktion an Roheisen 4150 Tonnen und stabilisierte sich schnell auf einem Niveau von 4500 Tonnen pro Tag. Im ersten Monat nach der Inbetriebnahme wurden insgesamt 138.300 Tonnen Roheisen produziert, die Gasausnutzungsrate blieb stabil über 45 %, das monatliche Brennstoffverhältnis wurde auf 517 kg/t kontrolliert, der durchschnittliche Schwefelgehalt im Roheisen betrug nur 0,013 %, und die mittlere physikalische Wärme erreichte 1503 °C.
Nachdem sich die Tagesproduktion des Hochofens bei 4500 Tonnen stabilisiert hatte, traten allmählich konstruktive Mängel des Kühlwassersystems zutage, die zum Engpass für die Kapazitätsausschöpfung wurden. Durch die Optimierung der Entlüftungsstruktur der Rücklaufleitungen und die Verbesserung der Betriebsbedingungen der Pumpengruppe beseitigte das technische Team die Gefahr des Leerpumpens des Wasserbeckens. Zur Lösung des Problems der zu hohen Temperaturdifferenz des Kühlplatten-Kleinrings wurde eine Online-Umrüstung der Auslassrohre durchgeführt, wodurch die Temperaturdifferenz wieder in den Standardbereich zurückkehrte. Nach der Beseitigung der Anlagenengpässe wurde vor Ort umfassend das Schmelzverfahren der „vier hohen und zwei großen“ Parameter umgesetzt – hoher Winddruck, hohe Windtemperatur, hohe Sauerstoffanreicherung, hoher Gichtdruck, große Windmenge und große Möllercharge.
Zu den begleitenden Produktionsanlagen des Unternehmens gehört eine 210 m² große Sinteranlage (bereits im März 2026 offiziell in Betrieb genommen), während zwei rechteckige Schachtöfen mit je 12 m² noch im Bau sind und planmäßig im August 2026 in Betrieb gehen sollen. Dieser 1216 m³ große Hochofen hat sich offiziell als Benchmark für effizientes Schmelzen in seiner Volumenklasse etabliert.








