de.wedoany.com-Bericht: Das US-amerikanische Technologiedienstleistungsunternehmen Everforth hat seine Aktivitäten in Indien ausgeweitet und betrachtet das schnell wachsende Ökosystem der Global Capability Centers (GCC) in Indien sowie die steigende Nachfrage nach KI-gesteuerten digitalen Ingenieurdienstleistungen als zentrale Wachstumstreiber. Das ehemals als ASGN bekannte Unternehmen wurde in diesem Jahr in Everforth umbenannt und ernannte im Februar Sangita Singh zur Präsidentin für Indien und internationale Geschäfte, um den Ausbau der Offshore-Delivery- und Digital-Engineering-Fähigkeiten voranzutreiben.

Shiv Iyer, Präsident von Everforth, erklärte, dass Kunden zunehmend auf Indien angewiesen seien, um ihren Technologiebedarf zu decken – von anspruchsvollem Engineering und Innovation bis hin zur Anwendungswartung im unteren Bereich des Softwareentwicklungslebenszyklus –, weshalb Indien für das Unternehmen mehrere Zwecke erfülle. Iyer zufolge möchten die Fortune-500-Kunden des Unternehmens in den USA nicht nur Dienstleistungen aus Indien beziehen, sondern auch dabei unterstützt werden, einen Teil ihrer Aktivitäten in Indien in leistungsstarke Zentren für Innovation und KI zu verwandeln, anstatt in reine Kostenarbitrage-Einheiten.
Das Unternehmen schloss im März dieses Jahres die Übernahme des in Chicago ansässigen Digitaldienstleisters Quinnox im Wert von 290 Millionen US-Dollar ab. Iyer erklärte, dass diese Übernahme dem Unternehmen sofort rund 1500 bis 2000 Ingenieure in Indien eingebracht habe, die Fortune-500-Kunden auf Unternehmensebene mit fortschrittlicher Anwendungsmodernisierung und integrierten Digital-Engineering-Dienstleistungen versorgen. Iyer wies darauf hin, dass das schnelle Wachstum der indischen GCC aus einer KI-zentrierten Perspektive eine weitere Seite darstelle.
Iyer zufolge verändert KI die Beziehung zwischen Personalwachstum und Umsatz. In der Vergangenheit mussten Unternehmen in der Regel mindestens 10 % mehr Mitarbeiter einstellen, um ein Umsatzwachstum von 7 % zu erzielen; mit KI könne der Umsatz bei einem geringeren Personalzuwachs steigen. Everforth, das nicht durch traditionelle Geschäfte gebunden sei, betrachte nun die etablierten GCC der Kunden als zentralen Wachstumshebel. Mit der Ausweitung der internationalen Geschäfte sei Indien aufgrund seines großen Marktes und seines tiefen Pools an technischen Talenten die natürliche Wahl. Iyer fügte hinzu, dass die Chancen in Indien eng mit der strategischen Entwicklung übereinstimmten, die sich in der Umbenennung von Everforth widerspiegele – ein Wandel, der in Indien besonders deutlich werde, wo Technologieinvestitionen zunehmend unter den Gesichtspunkten Produktivität, Betriebseffizienz und Geschäftsauswirkung bewertet würden.









