de.wedoany.com-Bericht: Die private Investitionsförderungsagentur (ProInversión) hat bekannt gegeben, dass der Bau des Stausees „Casa Blanca“ begonnen hat. Das Projekt, das über den Mechanismus „Steuern für Infrastruktur“ (Obras por Impuestos, OxI) finanziert wird, erfordert eine Investition von über 151 Millionen Sol. Es wird die Wassersicherheit in der Region stärken, die landwirtschaftliche Wasserversorgung sichern und tausenden Familien Entwicklungschancen eröffnen.

Der Stausee, offiziell „Projekt zur Verbesserung der Wasserverfügbarkeit im Bewässerungssystem des Yura-Flussbeckens“, ist das erste derartige Infrastrukturprojekt, das von der Regionalregierung von Arequipa über den Mechanismus „Steuern für Infrastruktur“ umgesetzt wird. Die Finanzierung erfolgt durch die Unternehmen Yura, Gloria, Interbank und La Tinka, während die technische Leitung bei URBI Proyectos, einem Unternehmen der Intercorp-Gruppe, liegt.
In der ersten Phase kommt das Projekt direkt 648 landwirtschaftlichen Familien im Yura-Tal (valle de Yura) und 53 Produktionsfamilien in Cuarta Pampa im Bezirk Vítor (distrito de Vítor) zugute. Innerhalb der nächsten zehn Jahre wird es über 33.000 Einwohner erreichen und die Produktionstätigkeit von rund 2.500 Bauern stärken, was zur Erhöhung des Familieneinkommens und zur Belebung der regionalen Wirtschaft beiträgt.
Die neue Infrastruktur kann bis zu 7 Millionen Kubikmeter Wasser speichern und sichert so die Wasserversorgung in der Trockenzeit. Die Bewässerungswasserversorgung in Quiscos, Uyupampa und Yura Viejo wird von derzeit 7 bis 15 Prozent auf mindestens 70 Prozent steigen, in Yuramayo auf 90 Prozent. Über 410 Hektar Land werden durch wassersparende Bewässerungssysteme wie Tropf- und Sprinklerbewässerung modernisiert, was den Anbau von Kulturen mit höherem Ertrag und Exportpotenzial wie Trauben, Granatäpfeln, Drachenfrüchten, Kaktusfeigen und Passionsfrüchten fördert.
Die Wasserregulierung wird auch nach und nach neue landwirtschaftliche Gebiete integrieren, die derzeit aufgrund von Wasserknappheit nicht ausreichend genutzt werden, die Ernährungssicherheit stärken, Verluste durch Dürren verringern und eine nachhaltige landwirtschaftliche Entwicklung fördern. Der Damm ist 84 Meter hoch (entspricht einem 24-stöckigen Gebäude), 135 Meter lang und der Stausee hat eine Fläche von 33 Hektar. Die Bauzeit beträgt 36 Monate, was direkte Arbeitsplätze schafft und Chancen für lokale Lieferanten und Arbeitskräfte bietet.









