de.wedoany.com-Bericht: Das spanische Ministerium für den ökologischen Wandel hat die Bereitstellung von 50.216.284 Euro für das Projekt der erneuerbaren Wasserstoffanlage Quixotgen in Villarrobledo, Provinz Albacete, bestätigt. Die Mittel stammen aus dem EU-Programm Next Generation, das von der IDAE (Institut für die Diversifizierung und Einsparung von Energie in Spanien) im Rahmen der zweiten nationalen Ausschreibung verwaltet wird, und zielen darauf ab, den schrittweisen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen in der Region zu unterstützen. Das Projekt wird von der Firma Doña Urraca Energy S.L.U. gebaut. Es war ursprünglich von der EU vorab genehmigt worden, doch aufgrund von Haushaltslücken in der EU wird es nun von der spanischen Regierung mit nationalen öffentlichen Mitteln gefördert.

Die Anlage wird mit Elektrolyseuren mit einer Gesamtleistung von 30 Megawatt ausgestattet. Technischen Berechnungen zufolge wird sie voraussichtlich jährlich 3.487 Tonnen sauberen Kraftstoff produzieren. Im ersten vollständigen, kontinuierlichen Betriebsjahrzehnt wird die subventionierte kumulierte Produktion 34.872 Tonnen erreichen. Die öffentliche Aufsichtsbehörde wird regelmäßig Nachweise verlangen, um zu überprüfen, ob die tatsächliche Produktion den festgelegten Umweltzielen entspricht.

Die staatlichen Anreize werden in Form einer festen Zahlung von 1,44 Euro pro Kilogramm erneuerbaren Wasserstoffs gewährt. Doña Urraca Energy muss dem IDAE halbjährlich Leistungsprüfberichte vorlegen, um den Erhalt dieser Zahlungen zu bestätigen. Der offizielle Zeitplan sieht vor, dass innerhalb von maximal 24 Monaten eine umfassende Umweltgenehmigung erteilt wird. Anschließend muss der Initiator innerhalb von 30 Monaten eine endgültige Investitionsentscheidung treffen. Die Frist für den Beginn der Geschäftstätigkeit und die Inbetriebnahme beträgt 60 Monate. Werden Zwischenziele nicht erreicht, werden die staatlich gewährten wirtschaftlichen Vorteile sofort entzogen.

Der Quixotgen-Plan wurde ursprünglich von der Europäischen Kommission und der technischen Agentur Cinea vorausgewählt. Die zweite Ausschreibung dieses Förderprogramms verteilte landesweit ein Gesamtbudget von 439,4 Millionen Euro, das nur drei großen Energieprojekten zugewiesen wurde, die aufgrund ihrer Machbarkeit ausgewählt wurden. Zwei dieser Anlagen werden in Huelva gebaut, die dritte in der Provinz Albacete. Die drei ausgewählten Projekte haben eine installierte Gesamtleistung von 250 Megawatt Elektrolysekapazität. Darüber hinaus plant Madrid, bis 2028 eine große Wasserstofftankstelle zu errichten, um das spanische Wasserstoff-Infrastrukturnetz weiter auszubauen.










