Cox schließt Übernahme von Iberdrolas 2,6-Gigawatt-Portfolio in Mexiko ab
2026-07-03 10:58
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de.wedoany.com-Bericht: Cox Infrastructure hat eine Neuausrichtung seines globalen Geschäfts bekannt gegeben und verlagert den Schwerpunkt auf Märkte mit stabileren regulatorischen Rahmenbedingungen. Der Vorstand hat den Verkauf der Geschäfte in Afrika und im südlichen Südamerika genehmigt und die Rand Merchant Bank mit der Abwicklung der Vermögenswerte in Marokko, Algerien, Oman, Ghana, Angola und Südafrika beauftragt. Zu diesen Vermögenswerten gehören Meerwasserentsalzungskonzessionen und Kombikraftwerke.

Der Plan umfasst auch den Ausstieg aus Tochtergesellschaften in Argentinien, Uruguay und Paraguay durch Verhandlungen mit lokalen Partnern. Die neue geografische Strategie konzentriert sich auf Spanien, Mexiko, Peru, Kolumbien und Chile sowie den Einstieg in das Wassergeschäft im Süden der USA.

Mexiko ist zu einem der Kernmärkte von Cox in der neuen Ära geworden. Im April schloss das Unternehmen die Übernahme von Iberdrola México ab. Die Transaktion umfasst eine installierte Leistung von 2.600 Megawatt (MW), davon 1.368 MW aus Kombikraftwerken und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sowie 1.232 MW aus Wind- und Photovoltaikanlagen. Ebenfalls enthalten sind das kommerzielle Geschäft sowie ein Portfolio von etwa 12.000 MW an erneuerbaren Energieprojekten in verschiedenen Entwicklungsstadien.

Laut Cox macht diese Übernahme Mexiko zu einem prioritären Markt für die Gruppe und stärkt ihr integriertes Versorgermodell, das Stromerzeugung, kommerzielle und industrielle Kapazitäten unter einer Plattform vereint. Das Unternehmen hatte zuvor angekündigt, zwischen 2025 und 2030 zusätzlich 6 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung neuer Energie- und Wasser-infrastruktur im Land investieren zu wollen.

Auf Pro-forma-Basis schätzt Cox, dass der Umsatz im Jahr 2025 durch die Integration des Mexiko-Geschäfts von Iberdrola 2,551 Milliarden Euro erreichen wird, das EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) 786 Millionen Euro betragen wird. Das Unternehmen erklärte, dass die Transaktion seine Fähigkeit zur Cash-Generierung verbessert und sein langfristiges Finanzprofil gestärkt habe.

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