de.wedoany.com-Bericht: Höegh Evi hat gemeinsam mit Nord Gas Solutions im Sustainable Energy-Pilotwerk in Stord, Norwegen, Leistungstests der Ammoniak-Wasserstofferzeugung durch Cracktechnologie abgeschlossen und damit die Machbarkeit dieser Technologie für schwimmende Wasserstoffterminals validiert. Die Projektentwicklung wurde durch das norwegische Green Platform-Programm gefördert.

Das Projektkonsortium umfasst Höegh Evi, Nord Gas Solutions, BASF (zuständig für die Katalysatorversorgung), die Universität Südostnorwegen (University of South-East Norway), Sustainable Energy sowie das Norwegische Institut für Energietechnik (Norwegian Institute for Energy Technology, IFE). Laut Nils Jakob Hasle, Executive Vice President für saubere Energie bei Höegh Evi, ist das Unternehmen mit den Testergebnissen der Crackanlage zufrieden, die eine hohe Leistungsfähigkeit, Stabilität und eine effiziente Umwandlung von Ammoniak in Wasserstoff zeigte. Er betonte, dass dieser Meilenstein die Machbarkeit schwimmender Terminals als schnellen und wettbewerbsfähigen Weg zur großflächigen Wasserstoffimplementierung weiter bestätigt, und man freue sich darauf, diese Ergebnisse in Langzeittests weiter zu validieren.
Die Pilot-Crackanlage zeigte bei einer Reihe von Schlüsselparametern hervorragende Leistungen, darunter Umwandlungsrate, Effizienz, Wasserstoffausbeute und Betriebsflexibilität. Die Anlage wandelt Ammoniak in einem einzigen stabilen Prozess in Wasserstoff mit einer Reinheit von über 99,5 % um und ist modular aufgebaut, um Anpassungsfähigkeit und Skalierbarkeit zu optimieren – einsetzbar sowohl auf schwimmenden Terminals als auch in landgestützten Anwendungen. Taro Mukae, Vice President für Technologie bei Nord Gas Solutions, betonte, dass diese erfolgreiche Testphase einen wichtigen Meilenstein bei der Validierung von Ammoniak-Cracken als zuverlässigen und skalierbaren Wasserstoffpfad darstellt. Die Ergebnisse bestätigten die Effizienz und Betriebsrobustheit der Technologie und bereiten sie für den Einsatz im industriellen Maßstab vor.
Höegh Evi entwickelt derzeit wettbewerbsfähige schwimmende Terminals, die Wasserstoff in industriellem Maßstab von bis zu 200.000 Tonnen pro Jahr liefern können. Mit dem weltweiten Wachstum der Wasserstoffproduktionskapazitäten werden europäische Häfen zu wichtigen Toren, wobei Importterminals Ammoniak aufnehmen und in Wasserstoff umwandeln können, um saubere, wettbewerbsfähige und zuverlässige Energie bereitzustellen. Das norwegische Unternehmen und seine Partner treiben die Entwicklung mehrerer Offshore-Terminals in Europa voran und planen, diese effizienten Ammoniak-Cracktechnologien auf schwimmenden Terminals oder an Land einzusetzen.










