Indischer Abgeordneter Surya lehnt Tunnelprojekt in Bengaluru im Wert von 11,39 Milliarden Rupien ab
2026-07-04 10:27
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de.wedoany.com-Bericht: Der Abgeordnete des Wahlkreises Bengaluru, Tejasvi Surya, hat sich öffentlich gegen das von der Regierung des Bundesstaates Karnataka vorgeschlagene Tunnelstraßenprojekt in Bengaluru ausgesprochen. Er hält den Plan für unwissenschaftlich und nicht geeignet, die Verkehrsprobleme der Stadt zu lösen. Das Projekt wurde von Ministerpräsident D. K. Shivakumar initiiert und sieht den Bau eines etwa zwei Kilometer langen, dreispurigen Doppeltunnels zwischen dem Mehkri-Kreisverkehr und dem Hebbal-Knotenpunkt vor. Die Kosten werden auf 11,39 Milliarden Rupien geschätzt. Surya erklärte, dieser Plan offenbare ein tiefergehendes Versagen der Stadtplanung.

Tejasvi Surya lehnt den Tunnelstraßenplan in Bengaluru ab

Surya wies darauf hin, dass der detaillierte Projektbericht der eigenen Regierung zeige, dass der Tunnel bereits ab dem ersten Tag seiner Inbetriebnahme gesättigt sein werde. Daher sei das Konzept von Grund auf fehlerhaft. Er sagte, der Bericht habe eine sofortige Überlastung vorhergesagt, was bedeute, dass das Projekt den normalen Pendlern keinen effektiven Dienst bieten könne. Er fügte hinzu, dass der Tunnel keine langfristige Lösung für die Staus biete.

Surya behauptete, der Plan scheine einer kleinen privilegierten Gruppe zu nutzen, darunter den Bewohnern von Sadashivanagar und den Eliten, die diesen Korridor für Fahrten zum Flughafen nutzen, während die normalen Steuerzahler die gesamten Kosten tragen müssten. Er erwähnte auch, dass die Auftragnehmer zu den Begünstigten zählten, und stellte die Frage, ob die Gelder möglicherweise in die Hände der Regierungspartei fließen könnten – dies betrachtete er als politisches Anliegen. Surya fragte rhetorisch, wie ein kurzer Tunnel als Lösung angesehen werden könne, wenn selbst Parteikollegen der Meinung seien, dass kurze Überführungen die Staus nicht lindern könnten.

Er forderte die Regierung auf, den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs zu priorisieren, einschließlich des Red-Line-Metro-Korridors, der Busse und der Vorortbahnen, und dies als angemessene langfristige Strategie zu betrachten. Surya ist der Ansicht, dass der öffentliche Nahverkehr sich langfristig als wirksam erwiesen habe, während mehr Überführungen und Tunnel nur die gleichen Fehler wiederholen würden. Er bekräftigte seine ablehnende Haltung und erklärte, seine Partei werde sich weiterhin gegen Pläne für längere Tunnel wehren und forderte eine bessere Planung anstelle kostspieliger technischer Reparaturen.

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