de.wedoany.com-Bericht: Das Kreuzfahrtterminal am Canada Place verzeichnet im Juli und August voraussichtlich historische Besucherrekorde, was Unternehmen und Tourismusbetreibern in British Columbia (B.C.) ein positives Wachstum beschert.

Im Juli werden voraussichtlich rekordverdächtige 290.000 Passagiere über das Terminal ein- und ausreisen – dies wäre der höchste Monatswert aller Zeiten. Auch im August wird eine ähnliche Passagierzahl erwartet.
Die starke Kreuzfahrtauslastung bringt der lokalen Wirtschaft einen deutlichen Aufschwung. Aktuelle Passagierbefragungen zeigen, dass Kreuzfahrtgäste durchschnittlich über 1.100 kanadische Dollar pro Person vor Ort ausgeben – für Hotels, Gastronomie, Einkäufe, Besichtigungen und lokale Attraktionen.
Chance McKee, leitender Kundenbetreuer der Vancouver Fraser Port Authority, erklärte, dass das Kreuzfahrtterminal am Canada Place weiterhin seinen jährlichen Wert als wichtiger Motor des kanadischen Tourismus unter Beweis stelle. Die hohen Passagierzahlen würden sich in konkrete Vorteile für lokale und regionale Unternehmen sowie Gemeinden umwandeln.
Immer mehr Kreuzfahrtpassagiere nehmen Vancouver als zusätzliches Reiseziel in ihre Reiseroute auf. Die Kreuzfahrt-Passagierbefragung 2025 der Pacific Rim Cruise Association ergab, dass über drei Viertel der Passagiere vor oder nach der Kreuzfahrt vor Ort übernachten – ein Anstieg gegenüber 70 % im Jahr 2023. Dieselbe Umfrage zeigt, dass die durchschnittlichen lokalen Ausgaben pro Kreuzfahrtpassagier auf 1.144 kanadische Dollar gestiegen sind.
Die wachsende Beliebtheit des Alaska-Kreuzfahrtmarktes treibt den Boom der Kreuzfahrtbranche in Vancouver an. Jährlich besuchen über 1,2 Millionen Passagiere und mehr als 300 Kreuzfahrtschiffe den Canada Place – dies ist in der Post-Pandemie-Ära zur neuen Normalität geworden. Für 2026 werden 1,4 Millionen Passagiere und 360 Schiffsanläufe erwartet, was einem Anstieg von 30 % gegenüber 2019 entspricht.
Der Hafen von Vancouver fungiert als vollwertiger Heimathafen: Kreuzfahrtgesellschaften stationieren ihre Schiffe während der Alaska-Saison hier, Passagiere gehen an und von Bord, und die Schiffe werden zwischen den Fahrten versorgt. Jeder Besuch eines Kreuzfahrtschiffs am Canada Place spült rund 3 Millionen kanadische Dollar in die lokale Wirtschaft. Kreuzfahrtgesellschaften wie Holland America Line, Princess Cruises und Seabourn Cruise Line – alle unter dem Dach von Carnival Corp. – sind auf lokale Lieferanten von Waren und Dienstleistungen angewiesen, um ihren Betrieb aufrechtzuerhalten.
Beth Bodensteiner, Präsidentin von Holland America Line, betonte, dass die Routen ab Vancouver einzigartig seien. Das Unternehmen sei stolz darauf, seinen Gästen die Wunder Alaskas, Hawaiis, des Südpazifiks, Asiens und anderer Regionen zu präsentieren und gleichzeitig lokale Unternehmen sowie die lebendige Tourismuswirtschaft Vancouvers zu unterstützen. Mark Tamis, Präsident von Seabourn Cruise Line, erklärte, dass Vancouver eine wichtige Rolle in der Alaska-Saison des Unternehmens spiele. In diesem Jahr lasse man erstmals die „Seabourn Encore“ von dieser Stadt aus ablegen, um noch mehr Gästen ein immersives Alaska-Erlebnis zu bieten. Gus Antorcha, Präsident von Princess Cruises, kündigte an, dass Princess Cruises 2026 die größte Alaska-Saison aller Zeiten auflegen werde, mit sieben Schiffen, die in Vancouver anlegen, darunter das neueste Schiff „Star Princess“.
Die starke Kreuzfahrtauslastung sowie die bevorstehenden Feierlichkeiten zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026 (FIFA World Cup 2026) werden voraussichtlich zu erhöhtem Personen- und Verkehrsaufkommen in der Innenstadt von Vancouver und am Canada Place führen.










