Freefly Systems aus den USA fertigt Videodrohnen mit SLS-3D-Druck
2026-07-05 14:00
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de.wedoany.com-Bericht: Das US-amerikanische Unternehmen Freefly Systems integriert die 3D-Drucktechnologie tief in die Entwicklung und Produktion seiner Videodrohnen und nutzt das SLS-Ökosystem von Formlabs für die Herstellung von Prototypen, Betriebsmitteln und Endbauteilen.

Wie Freefly Systems 3D-Druck in seinen Videodrohnen einsetzt

Das in Washington ansässige Unternehmen Freefly Systems ist auf Kamera-Bewegungssysteme spezialisiert. Seine Drohnen können Kameras im Wert von mehreren Hunderttausend Dollar tragen, um Aufnahmen für Filme, Fernsehserien und Werbespots zu machen. Zu den Produktionen, an denen das Unternehmen beteiligt war, gehören „Andor“ (2022), „Dune“ (2021) und „Mad Max: Fury Road“ (2015). Der 3D-Druck ist zu einem Werkzeug für die Produktentwicklung und -fertigung geworden. Das Unternehmen nutzte zunächst traditionelle SLS-Systeme und setzt in den letzten Jahren auf die Fuse 1- und Fuse 1+ 30W-3D-Drucker von Formlabs sowie die Fuse Blast-Nachbearbeitungsausrüstung.

Wie Freefly Systems 3D-Druck in seinen Videodrohnen einsetzt

In der Fabrik in Washington ist die Prototypenfertigung eine der wichtigsten Anwendungen dieser Technologie. Nate Kuczun, Nutzlast- und Systemingenieur bei Freefly Systems, erklärte, dass der 3D-Druck das schnelle Design von Teilen mit komplexen Formen ermöglicht und so den Entwicklungsprozess beschleunigt. Als Beispiel nannte er den Antennenmast, den das Team für das Dual-GPS-System der Alta X Gen2 entwickelte und der mehrere Iterationen durchlief, bevor das ideale Design gefunden wurde. Darüber hinaus hat das Unternehmen mit der Formlabs-Technologie erfolgreich eine FPV-Kamerahalterung als Prototyp gefertigt, die zuvor mit FDM-Technologie hergestellt wurde und ständig brach.

Kuczun erläuterte, dass die Iterationszyklen im Drohnenbereich viel schneller seien als bei den meisten Luft- und Raumfahrtprojekten und die Fuse-Geräte eine schnelle Möglichkeit böten, Hardware für verschiedene Tests zu montieren. Neben der Prototypenfertigung wird die 3D-Drucktechnologie auch für Betriebsmittel und Endbauteile eingesetzt. Das Unternehmen druckte eine Produktionsmontagevorlage, um die OLED-Bildschirme der Pilot Pro-Drohnenfernsteuerung zu kalibrieren, und fertigte gleichzeitig eine funktionale Komponente für das Herelink-Funkmodul. Durch die interne Fertigung funktionaler Teile sparte das Unternehmen Zeit und vereinfachte die Lieferkette.

Nylon 12 ist das bevorzugte Material von Freefly, da es ein gutes Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht, Haltbarkeit und Umweltstabilität bietet und sich sowohl für funktionale Prototypen als auch für die Endproduktion eignet. Kuczun wies darauf hin, dass das Material robust genug sei, um die Form und Passung von Teilen zu testen, und das Unternehmen bereits mit Fuse-gedruckten Teilen geflogen sei.

Wie Freefly Systems 3D-Druck in seinen Videodrohnen einsetzt

Die Drohnenanwendungen von Freefly Systems sind vielfältig. Neben der Aufnahme von Blockbuster-Bildern können sie mit Kameras und LiDAR für Infrastrukturinspektionen, Vermessungen und wissenschaftliche Forschung ausgestattet werden.

Wie Freefly Systems 3D-Druck in seinen Videodrohnen einsetzt

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