de.wedoany.com-Bericht: Das Projekt der ersten Anlage zur Verwertung organischer Abfälle in Tocopilla, Chile, macht Fortschritte. Es wird von der Nichtregierungsorganisation Alquimia Chaga vorangetrieben und vom Umwelt- und Erbe-Fonds von Minera El Abra finanziert. Diese Initiative stellt einen strategischen Meilenstein für das Umweltmanagement in der Region dar, mit einem Schwerpunkt auf Kreislaufbildung und der Reduzierung kommunaler Abfälle.
Das Projekt befindet sich auf einem 8.500 Quadratmeter großen Grundstück im Sektor Barriles, 20 Kilometer nördlich von Tocopilla. Der Bau des Umfangszauns ist bereits abgeschlossen. Die begleitenden Bau- und Infrastrukturarbeiten sind ein notwendiger Schritt, um die erforderlichen Gesundheitsgenehmigungen zu erhalten und den Betrieb der Anlage zu autorisieren.
Juan Pablo Brito, Rechtsvertreter von Alquimia Chaga, erklärte, dass das Projekt darauf abzielt, ein zertifiziertes Modell zu etablieren und mit Bildungs-, öffentlichen und privaten Organisationen zusammenzuarbeiten, um die Kreislaufwirtschaft zu fördern. Diese Ausrichtung integriert mehrere lokale Akteure rund um die Verwertung organischer Abfälle.
Bei der Einweihungsfeier nahmen Schüler der Escuela República de Estados Unidos symbolisch an der ersten Verarbeitung organischer Reststoffe teil. Rodrigo Varas, Leiter der Forjadores Ambientales dieser Schule, wies darauf hin, dass sich die Schule seit Jahren mit Umwelt- und Recyclingfragen befasse, aber stets das letzte Glied in der Kette gefehlt habe. Nun würden die Schüler sehen, dass Abfälle eine neue Verwendung fänden, anstatt zu Müll zu werden.
Neben der Infrastruktur umfasst die Initiative auch die Bereitstellung von Sammelkäfigen für Küstenfischerdörfer und Behälter für Bildungseinrichtungen. Das Projekt ist in Umweltbildungsaktivitäten eingebettet, die darauf abzielen, verantwortungsbewusste Verhaltensweisen in der Gemeinde Tocopilla zu stärken.
Diese Initiative von Minera El Abra entspricht den regionalen Nachhaltigkeitsverpflichtungen und steht im Einklang mit den Anforderungen von Bergbauregionen in Bezug auf Abfallmanagement und Dekarbonisierung. Das Projekt verbindet öffentliche Infrastruktur, Umweltbildung und eine kreislauforientierte Wertschöpfungskette in einer Region, die historisch vom Kupferbergbau geprägt ist.










