Geothermisches Heizsystem der französischen Coriance-Gruppe in Betrieb genommen – 133 GWh pro Jahr
2026-07-06 08:53
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de.wedoany.com-Bericht: Die französische Coriance-Gruppe hat über ihre Tochtergesellschaft Réseau Terra Confort die Inbetriebnahme eines geothermischen Heizsystems für die Gemeinden Plessis-Robinson und Chatenay-Malabry im Großraum Paris bekannt gegeben. Das Wärmenetz kann voraussichtlich bis zu 133 GWh nachhaltige Wärme pro Jahr liefern und 31.500 Tonnen CO₂-Emissionen vermeiden, was den Emissionen von 26.520 Fahrzeugen entspricht.

Die geothermische Heizung in Plessis-Robinson und Chatenay-Malabry, Frankreich, ist nun in Betrieb

Die Bohrarbeiten für das Wärmenetz Terra Confort begannen im Oktober 2025. Derzeit nutzt das geothermische Heizwerk die Wärme des Dogger-Aquifers mit heißem Wasser aus 1.600 bis 1.700 Metern Tiefe bei einer Temperatur von 68 °C. Mit der Inbetriebnahme des geothermischen Heizwerks arbeitet das Wärmenetz Terra Confort derzeit zu 88 % mit erneuerbaren Energien.

Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projekts beträgt 96 Millionen Euro für den Bau von 37,5 Kilometern Wärmeverteilungsnetz, die Errichtung des geothermischen Heizwerks, die Bohrarbeiten sowie die Installation und Modernisierung von 213 Umspannwerken. Das Projekt erhielt eine Förderung von 29,25 Millionen Euro von der französischen Agentur für ökologischen Wandel (ADEME) im Rahmen des „Wärmefonds" sowie 1,9 Millionen Euro von der Métropole du Grand Paris.

Die Arbeiten wurden zudem von einer Kommunikationsstrategie zur Information der lokalen Gemeinschaft begleitet. Während der Bohr- und Bauphase empfing eine Bildungshütte 950 Besucher, darunter 285 Schulkinder und 451 Anwohner.

„Die Bereitstellung einer sowohl ökologischen, modernen als auch preisgünstigen Wärmequelle für die Bewohner von Chatenay ist eine vorrangige Aufgabe. Mit der Geothermie bringen wir unsere Stadt auf den Weg der Energiewende und bereiten eine nachhaltige Zukunft für die kommenden Generationen vor", erklärte Carl Segaud, Bürgermeister von Chatenay-Malabry und Präsident von Vallée Sud – Grand Paris.

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